Subway To Sally : Nord Nord Ost

Folk Metal / Germany
(2005 - Nuclear Blast)
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Lyrics


1. Sarabande De Noir

Stille Nacht, heilige Nacht
Alles schläft, nur wir sind wach
Passen die Hände zum inneren Kreis
Singen von Feuer und ewigem Eis
Stille Nacht, eisheilige Nacht


2. Schneekönigin

Ihre Schönheit lässt mich frieren, ihre Bleichheit macht mich schweigen,
Draussen geht der Frost mit schwerem Schritt vorbei,
Sie trägt Eis auf ihren Lippen, Reif kriecht hoch an Fensterscheiben
Und ich seh das Schiff der Königin am Kai

Sie hat mich zu sich befohlen, ist gekommen mich zu holen,
In ihr Reich hinter den Meeren tief im Schnee
Und so sehr ich mich auch fürchte, vor dem Land aus Eis und Schweigen
Heut Nacht sticht das Schiff der Königin in See

Und der Kompass zeigt nach Norden, ich kehr zurück zu dir meine Schneekönigin,
Denn der Kompass zeigt zum Nordpol hin der Kristall steckt tief im Herzen,
Das nur schlägt für meine Schneekönigin

Sie hat mich zu sich befohlen, ist gekommen mich zu holen,
Heut Nacht ruh ich mich in ihren Armen aus,
Das vergessen legt sich nieder wie ein Schleier auf mich nieder
Meine Winterbraut bringt mich zurück nach Haus

Und der Kompass zeigt nach Norden, ich kehr zurück zu dir meine Schneekönigin,
Denn der Kompass zeigt zum Nordpol hin der Kristall steckt tief im Herzen,
Das nur schlägt für meine Schneekönigin

Ich werd nun ihr Schiff betreten zu den eisheiligen Beeten und dann leg
Ich meinen Kopf in ihren Schoss, Schnee fällt mitten in Mein Herz, sie
Lässt mich nie mehr los

Und der Kompass zeigt nach Norden, ich kehr zurück zu dir meine Schneekönigin,
Denn der Kompass zeigt zum Nordpol hin, der Kristall steckt tief im Herzen,
Das nur schlägt, der Kristall steckt tief im Herzen, das nur schlägt für
Meine Schneekönigin.


3. Feuerland

Land aus Blut im Ascheeregen, wüst und leer und ohne Segen,
Hier bin ich durch dich gefangen, muss für dich durchs Feuer gehen,
Du siehst mich in Flammen stehen, glühend will ich dich empfangen

Du hast mir meine Welt verbrannt, hast mich in dieses Land verbannt,
An meiner Seite sollst du sein, Komm ins Feuerland, zu mir, ins Feuerland,
Komm ins Feuerland, zu mir, wo ich gefangen bin

Lavaströme sind die Straßen, die sich einst durch Berge fraßen und ins
Feuerland dich bringen, auf den Steinen die noch brennen musst du tanzend
Eilige rennen über deinen Schatten springen

Du hast mir meine Welt verbrannt, hast mich in dieses Land verbannt,
An meiner Seite sollst du sein, Komm ins Feuerland, zu mir, ins Feuerland,
Komm ins Feuerland, zu mir, wo ich gefangen bin

Deine Haare, deine Hände, deine Augen die ich blende, sollen sich an mir
Entzünden, ich will dich reinigen von Sünden

Komm ins Feuerland, wo ich gefangen bin, ins Feuerland, zu mir, ins Feuerland,
Komm ins Feuerland, zu mir, wo ich gefangen bin,
Komm ins Feuerland, zu mir, ins Feuerland,
komm ins Feuerland, zu mir, wo ich gefangen bin

Ins Feuerland

Wo ich gefangen bin.


4. Sieben

Ich habe sieben Nägel, die schlag ich für dich ein und schling
Dir sieben Ketten um Hüfte Arm und Bein, mein Haus hat sieben Türen,
Ich sichre mein Versteck mit siebenfachen Schlössern und die Schlüssel
Schmeiss ich weg

Und nicht eins, nicht zwei, nicht drei und vier, nicht fünf mal still
Ich meine gier auch sechs ist nicht genug, sieben mal pflecht ich dein Haar
Um den alten Apfelbaum, sieben mal und es wird wahr, du hast keine wahl,
Denn die sieben ist meine Zahl

Ich habe sieben Hunde, die wachen vor dem Haus, und sieben Raben singen
Ihr Lied tagein, tagaus

Nicht eins, nicht zwei, nicht drei und vier, nicht fünf mal still
Ich meine gier auch sechs ist nicht genug, sieben mal pflecht ich dein Haar
Um den alten Apfelbaum, sieben mal und es wird wahr, du hast keine wahl,
Du hast keine Wahl, denn die sieben ist meine Zahl, sieben mal, du hast
Keine Wahl, denn die sieben ist meine Zahl

Sieben lieben sind gekommen, keine ist mir lang geblieben, sechs mal
Hab ichs hingenommen, doch du bist die Nummer sieben, sieben ist die Zahl,
Sieben mal pflecht ich dein Haar um den alten Apfelbaum, sieben mal und es wird wahr,
Du hast keine wahl, denn sieben mal pflecht ich dein Haar um den alten Apfelbaum,
Sieben mal und es wird Wahl, denn die sieben, denn die sieben ist meine Zahl,
Sieben mal, du hast keine Wahl, sieben mal denn die sieben ist meine Zahl


5. Lacrimae'74

[Instrumental]


6. Feuerkind

In den Zimmer meiner Kindheit war ein kalter Wind zu Haus, und
Obwohl der Ofen glühte, klebte Rauhreif an der Wand, nur die
Arme meiner Mutter hätten mich wohl wärmen können, doch kam sie
Mich nie besuchen, bis ich einst ein Streichholz fand

In den Zimmer meiner Kindheit lagen Schneelawinen lauernd, und
Verschütteten den Ausgang, für unendlich lange Zeit, nur mein
Vater mit den Augen von der Farbe blauer Gletscher hätte mich
Noch retten können, doch der Weg war wohl zu weit, ich bin ein
Stern aus flüssigem Metall, ich bin ein Stern, alles wird in
Meinen Armen Aschee, ein Stern, doch kein Feuer blendent weiß,
Taute je in mir das Eis

Ich bin ein Stern, ein Stern, Flammen sind nun meine Freunde,
Sollen mir im dunkel leuchten, sollen mich ein wenig wärmen,
Mich und meine kalte Wut, dieses Zimmer meiner Kindheit brenn
Ich immer wieder nieder, was mich frieren lassen hatte, ist nach
Stunden nur noch Glut durch meine kalte Wut, ich bin ein Stern
Aus flüssigem Metall, ich bin ein Stern, alles wird in meinen
Armen Aschee, ein Stern, aus flüssigem Metall, ich bin ein
Stern, alles wird in meinen Armen Aschee, ein Stern, doch kein
Feuer blendent weiß, taute je in mir das Eis

Ich bin ein Stern, alles wird in meinen Armen Aschee, ein Stern,
Doch kein Feuer brennent weiß taute je in mir das Eis


7. Das Rätsel II

Wer hat zuerst den Erdbeermund geküsst? Hat den Teufel und den
Tod gegrüßt gab euch je die besten Rätsel auf, wer sah so mancher
Waffe in den Lauf?

Wer gab für euch den Hofnarr Jahr für Jahr? Verrät den Liebeszauber
Ganz und gar, lag bei Maria mancher Nacht, wer hat ein Kleid aus
Rosen mitgebracht, ihr kennt die Antwort, ihr wart mit dabei,
Ihr kennt die Antwort, schenkt uns einen Schrei!

Wer zog als Vagabund durchs Land, stand in Flammen, hat Jesu gebrannt,
Das er am Ende jede Schlacht gewann und selbst in Träumen nie zur Ruhe
Kam, ihr kennt die Antwort, ihr wart mit dabei, ihr kennt die Antwort,
Schenkt uns einen Schrei!

Wer sang noch unterm Galgen laut sein Lied und trug im Feld so manchen
Parasit, der sich vermehrte ohne Scham, genährt vom Blut das aus den
Herzen kam? Ihr kennt die Antwort, ihr wart mit dabei, ihr kennt die Antwort,
Schenkt uns einen Schrei! Ihr kennt die Antwort, ihr wart mit dabei, ihr
Kennt die Antwort, schenkt uns einen Schrei!


8. S.O.S

Eingeschneit und zugefroren, steht ein Sendemast im Eis, Messerscharfe
Winde wehen und der Kompass dreht im Kreis, die Polarnacht will nicht
Enden, jedes Zeitgefühl ist fort, denn der Zeit friert zu Kristallen
Und verschüttet diesen Ort

Mit dem Packeis driftet langsam unsere letzte Hoffnung fort, unser Funke
In der Kammer betet dieses eine Wort SOS, wer rettet unsere Seelen?
SOS, wer zeigt den Weg ins Licht? SOS, SOS

Aufgegeben und verloren, steht ein Sendemast im Eis und wir legen unsere
Ohren an das Eisen leis, ganz leis, denn wir warten auf ein wispern, auf
Ein Zeichen von der Welt, war da nicht ein leises Knistern oder wars nur
Schnee der fällt

Mit dem Packeis driftet langsam unsere letzte Hoffnung fort, unser Funke
In der Kammer betet dieses eine Wort SOS, wer rettet unsere Seelen?
SOS, wer zeigt den Weg ins Licht? SOS, wer rettet unsere Seelen? SOS,
Wer zeigt den Weg ins Licht? SOS, SOS

Unsere Lippen blau und rissig, frieren fest am kalten Stahl und wir leiden
Unterm Nordlicht, bis zum ersten Sonnenstrahl, SOS, wer rettet unsere Seelen?
SOS, wer zeigt den Weg ins Licht? SOS, wer rettet unsere Seelen? SOS,
Wer zeigt den Weg ins Licht? SOS, ist noch jemand der das schweigen bricht?


9. Eisblumen

Der Tag flieht eilig aus der Stadt, die trinkt sich an den Schatten satt,
Und gibt ihr wahres Antlitz preis, die Pfützen schimmern schon wie Eis,
Am Himmel glänzt ein Silberstreif, der Abend wandelt Tau zu Reif, die
Bleichheit die von unseren Wangen schneit, macht uns wie Engel schön,
Sie sollten auf die Knie gehen und beten das der Mond verhangen bleibt

Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht, wir sind wie Eisblumen,
Viel zu schön für den Tag, wir sind wie Eisblumen, kalt und schwarz ist
Unsere Nacht, Eisblumen blühen in der Nacht

Der Morgen wandelt Reif zu Tau, der Tag macht alles grell und rau, wir
Kleiden uns in Traurigkeit, doch geht der Tag und unsere Zeit, wer leuchten
Will, der fleht das Licht, der schaut der Nacht ins Angesicht, die Bleichheit
Die von unseren Wangen schneit macht uns wie Engel schön, sie werden auf die
Knie gehen und beten das der Mond verhangen bleibt

Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht, wir sind wie Eisblumen,
Viel zu schön für den Tag, wir sind wie Eisblumen, kalt und schwarz ist
Unsere Nacht, Eisblumen blühen in der Nacht

Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht, wir sind wie Eisblumen,
Viel zu schön, wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht, wir sind
Wie Eisblumen, viel zu schön für den Tag, wir sind wie Eisblumen, kalt
Und schwarz ist unsere Nacht, Eisblumen blühen viel zu schön für den Tag,
Wir sind wie Eisblumen, wir sind wie Eisblumen, wir sind wie Eisblumen,
Kalt und schwarz ist unsere Nacht, Eisblumen blühen in der Nacht.


10. Seemannslied

Lang schon fahr ich auf den Meeren, Wind und Woge weiß wohin, fern von allen
Meinen Ufern, fühl ich das ich traurig bin, Wind und Woge flüstern leise, von
Dem Meer und Magellan von den Ströhmen und Gezeiten doch ich sing dagegen an

Wer gießt Blut durch meine Adern, wer schickt Vögel übers Meer, ach ich harre
Schon so lange, heimatlos und sehnsuchtschwer

Wenn die Sterne früh verdämmern, zieht mich alles nach dem Land, meine müden
Augen bleiben stehts dem Hafen zugewandt, wenn die Segel nicht mehr glänzen,

Wenn die Winde nicht mehr wehen, werd ich um zu dir zu kommen über Ozeane gehn

Wer gießt Blut durch meine Andern, wer schickt Vögel übers Meer, ach ich harre
Schon so lange heimatlos und Sehnsuchtschwer

Ich komm zu dir, mein Atem meine Hände heiß, aus meinen Augen taut das Eis, ich
Komm zu dir, mein Atem meine Hände heiß, aus meinen Augen taut das Eis

Wer gießt Blut durch meine Andern, wer schickt Vögel übers Meer, ach ich harre
Schon so verlangen schon so lange, heimatlos und Sehnsuchtschwer, du gießt
Blut durch meine Adern, du schickst Vögel übers Meer, baust mir Brücken zu den
Ufern, schickst die Vögel übers Meer, für des Seemannswiederkehr




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