Megaherz : Megaherz 5

Industrial Metal / Germany
(2004 - Eclipse Records (USA))
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Teksty


1. Dein Herz schlägt

Totgesagte leben länger
Totgesagte leben schön
Tote sind wie Fliegenfänger
weil sie Lebenslust verstehn
Totgesagte lieben strenger
Totgeglaubte dürfen sehn
wie lebende dem Rattenfänger
überhaupt nicht widerstehn
Totgesagte haben Flügel
Totgeglaubte leben still
Totgesagte kriegen Prügel
Tote haben kein Mitgefühl

Aus allen Zweifeln steht es auf
Es widerspricht dem Zeitenlauf
Es wird aus Liebe auferstehn
Kannst du es spürn
Dein Herz schlägt

Totgeglaubte sind Verräter
denn sie haben nichts zu verliern
Tote sind die Übeltäter
kriechen gern auf allen Vieren
Totgesagte haben Ärger
Totgeglaubte sind so faul
Tote lieben Drückeberger
Tote halten gern ihr Maul

Dein Herz schlägt


2. Göttlich
Es ist deine Reinheit
die du mit dir rumträgst
Es ist deine Würde
die du in dir auslebst

Es ist deine Wahrheit
die du mit dir rumträgst
Es ist Weiblichkeit
die vor dir herschwebt

Die ganzen Menschen hier
alle tanzen nur für dich
Denn du bist wirklich
göttlich, heftig, mächtig
weiblich

Es ist deine Anmut
die aus dir herausbricht
Es ist Energie
die jedem ins Herz sticht


3. Ja genau

Ja genau, ich bin der eierlose Heuchler
Ja genau, ich bin das bodenlose Fass
Ja genau, ich bin
dein lebenslanger Täuscher
der dich verletzt und den du gerne hasst
Ja genau, ich bin die käufliche Hure
Ja genau, ich mach die Beine breit
Ja genau, ich bin 'ne hässliche Furie
die dich infiziert mit ihrer Grässlichkeit
Ja genau, du weißt was
mal gut war
Ja genau, das muss immer so bleiben
Ja genau, es soll regieren immerdar
nur willst du's immer wieder
mit 'ner andren Schlampe treiben
Ja genau, ich bin der schwanzlose Bastard
Ja genau, ich bin die endlose Qual
Ja genau, du bist
mein lebenslanger Ratschlag
Das Kleingeistliche wär mein Gral

Zwanzig Jahre lang
hast du dich an mich gehängt
Ich hatte dir sogar mein Wesen geschenkt
Nun willst du mir verbieten
mit Herz zu singen
Lieber werde ich mich selbst umbringen

Es ist egal wer dich umgibt
Es ist egal was dir befiehlt
Es ist egal auf wen du baust
Es ist egal wer dich beraubt
Es ist egal wer dich verschreit
Es ist egal was dir bleibt
Es ist egal wer dich verführt
Es ist egal was dir gebührt

Ja genau, ich bin das angehäufte Böse
Ja genau, ich zieh dich mit hinab
Ja genau, du willst mich
eigentlich erlösen
doch dafür bist du viel zu schlapp
Ja genau, ich bin dein größter Fehlschlag
Ja genau, du bist durch mich kaputt
Ja genau, nur durch meinen Beitrag
Schicke mir getrost all deine Wut
Ja genau, ich kann sie verwandeln
Ja genau, in Gleichgültigkeit
Ja genau, du musst nicht mal handeln
dafür gibt's noch soviel zeit . . .


4. Gott sein '04

Gott der du bist im Himmel
ich weiß was dich quält
Gott der du bist im Himmel
ich weiß was dir fehlt
Gott der du bist im Himmel
komm lass uns nicht allein
Vergib uns unsere Schuld
Versuch uns zu verzeihen
Gott der du bist im Himmel
dein eigen Fleisch und Blut
hast du für uns gegeben
doch wofür war das gut

Dein reich kommt nicht
und dein Wille geschieht nicht
Nicht im Himmel
und auf Erden sowieso nicht
Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein

Gott der du bist im Himmel
ich weiß es ist nicht leicht
Gott der du bist im Himmel
ich weiß dass es dir reicht
Gott der du bist im Himmel
ich weiß was dich bewegt
Versuch uns zu vergeben
oder ist es schon zu spät

Ich bekenne Gott dem Allmächtigen
und allen Brüdern und Schwestern
dass ich Gutes unterlassen
und Böses getan habe
Ich habe gesündigt in
Gedanken, Worten und Werken
durch meine Schuld
durch meine große Schuld


5. Wann wirst du gehn?

Wann bist du real
Sag mir
Wann bist du fatal
Wann bist du einfach richtig
abgedreht normal
Wann gibt's dich
Wann werd ich dich erreichen
Wann werd ich dich sehn
Wann gibt's dich
Wann wirst du dir reichen
ohne abzudrehn

Wann wirst du gehen
Werd ich's verstehn
ohne abzudrehn
Wen wirst du lieben
als Nächstes besiegen
Ich werd's nie verstehn
ohne durchzudrehn

Wann ist es vorbei
Sag mir
Wann ist alles entzwei
Wirst du mich nur verfluchen
Wirst du mir verzeihn


6. Mach dich frei

Glaub an was du willst
Glaub an das was du siehst
Glaub an das was du hörst
und glaube an das was du liest

Du - mach dich frei - endlich frei

Glaub an was du bist
Glaube jeden Mist
Glaub an was du hängst
Glaube alles was du denkst

Du - mach dich frei - endlich frei

Vertrau auf dein Gefühl
Du bist im Hier und Jetzt
Glaub und sei ganz still
bis Stille dich zerfetzt


7. Eigentlich

Es wär leicht einfach aufzuhörn
Es wär leicht sich durchzuschlagen
Es ist leicht aus nur einer Sicht
Es ist leicht sich nur zu beklagen

Eigentlich will ich nichts erfragen
Eigentlich will ich gar nichts sehn
Eigentlich will ich mich ertragen
Eigentlich will ich zu mir stehn

Es wär leicht auf der Hut zu sein
Es wär leicht
nichts zu begreifen
Es ist schwer alles abzustreifen
Es ist schwer so gar nichts einzusehn

Eigentlich will ich mich verändern
Eigentlich will ich absorbieren
Eigentlich will ich mich verwenden
Eigentlich alles ausprobieren
Eigentlich will ich mich verwandeln
Eigentlich mich im Kreise drehn
Eigentlich will ich nicht mehr handeln
Alles soll von alleine gehn!


8. Zeig mir dein gesicht

Falls du das sein willst was du spürst
kann es notwendig sein
dass du in dir wühlst
Schau wie wir die Dinge verachten
Schau wie wir die Dinge betrachten
dass das Leben uns beengt
dass das Leben uns verdrängt

Sag mir wohin
dich dein Herz verführt
Sag mir wohin du gehst
Sag mir wohin
dich dein Herz verführt
dass du dich bewegst

Komm steh auf und sag es laut
Komm steh auf und sag es jetzt
Komm und zeig mir dein Gesicht

Ist es wirklich zu ertragen
Ist es wirklich zu beklagen
dass diese Reise kläglich sei
Jeder gehetzt und vogelfrei

Sag mir wohin
dich dein Herz verführt
Sag mir wohin du gehst
Sag mir wohin
dich dein Herz verführt
was dich erregt


9. Ebbe & Flut

Hör auf zu zweifeln
Es ist gut das Erreichte
Es gibt keine Weichen
Es gibt nichts zu begleichen
Hör auf zu zweifeln
Hör die Möglichkeiten
den Atem der Gezeiten
im Takt der Körperlichkeiten

Nach der Ebbe kommt die Flut
Alles bleibt in Erinnerung
Dein Kopf, dein Leib, dein Blut
Alles bleibt bei dir

Hör auf zu zweifeln
deine Haare zu spalten
Es gibt nichts zu beichten
Es gibt nichts zu erleichtern
Hör auf zu zweifeln
die Gedanken zu verwalten
Deine Seele zurückzuhalten
in der Faust, der geballten

Eines geht zum Andern
Das Andere geht zum Sinn
Der Sinn wird immer wandern
ganz nah zu dir hin


10. Komm rüber (Schattenland)

Ich hab die Registriernummer
die dich verbindet
Ich habe das Allwissen
um deine Pein
Ich weiß ganz genau
wann du dich selbst verhinderst
Ich bringe dir Wasser
und verkauf's als Wein

Ich geb dir deine Arbeit und viel Bewegung
Ich biete dir deinen Lebensgrund
Ich verschaffe dir vielleicht Begegnung
Schmiere dir Honig um den Mund

Ich habe die Verpackung für deinen Inhalt
Gebe dir jegliche Wahlmöglichkeit
Ich biete dir den Fundus an Sinngehalt
Ich schenk dir deine Persönlichkeit

Komm rüber
Reich mir die Hand
Komm rüber
ins Schattenland

Ich bin das Lebensnetz das dich erwartet
Ich lege dir alles und nichts ans Herz
Zwinge dich zu spielen mit falschen Karten
und biete dir als lohn nur deinen Schmerz

Ich gebe dir Zwietracht und viel Geilheit
Fange dich in einem konfusen Gefühl
Ich zähme dich auf Liebe und auf Reinheit
Bleibe in der Hitze ganz ganz kühl

Spieglein Spieglein an der wand
Wer kommt als Nächstes
ins Schattenland
Spieglein Spieglein
mach dich schön
Mach dich bereit mitzugehn


11. Weiter

Ich weiß, ich zerstör'
Ich weiß, ich verehr
Ich fühle Lebensgier
Bin doch nur ein Herdentier
Ich weiß, ich bin verwirrt
Ich hab mich nur verirrt
Ich spür's an meinem Leib
wie ich ihn quäl und sklaventreib'

Ich will, ich kann, ich muss weiter

Ich weiß, ich bekehr mich
Ich weiß, ich gehör mir nicht
Ich fühle Lebensgier
Bin doch nur ein Herdentier
Ich weiß, ich bin verwirrt
Ich hab mich meist geirrt
Ich spür's in meinem Kopf
dies Gehämmer und Geklopfe


12. Es tut weh

Ich braver Masochist
Immer nicken und nett grinsen
Ich braver Selbstfaschist
Im Eigenmitleid kann ich winseln
Ich sitz im Elfenbeinhaus
Spendier mir selbst Applaus
Die Saat erkannt
Mit Genuss geb ich mir
'nen Gnadenschuss

Weißt du was ich kann
was ich machen kann
Weißt du was mich bricht
Es tut ja gar nicht weh . . .

Ich braver Pazifist
Ich bete für den Frieden
Ich braver Sadist
In heißem Wasser werd ich dich sieden
Ich sitze im Glashaus
und komm doch nicht heraus
Ich genieß es mit Genuss
Gebe mir den Gnadenschuss

Weißt du was ich kann
was ich machen kann
Weißt du was mich bricht
Es tut ja gar nicht weh . . .

Wirklich überhaupt nicht
nie und nimmer
keinesfalls


13. Augenblick

Wenn man flieht ist man nicht weg
Wenn man bleibt ist man nicht da
Unter tausend Leuten
ist man gut versteckt
Unter tausend Leuten
in Bewegung gesetzt

Milliarden Augen erblicken die Welt
Milliarden mal Wahrheit festgestellt
Unter tausend Leuten
ist man gut versteckt
Unter tausend Leuten
tausendfach verstellt

Es ist alles nur ein Augenblick
in einem Augenblick

Wenn man flieht
kommt man vielleicht zurück
Wenn man bleibt
ist man oft nicht da
Aus tausend Versionen
wird man zu einem Stück
Aus tausend Versionen
zusammengesetzt
Milliarden Münder flüstern zur Welt
Milliarden mal Wahrheit festgestellt
Hinter tausend spiegeln
unendlich entstellt
Hinter tausend spiegeln
ist man gut versteckt
Milliarden Füße begehn diese Welt
Milliarden mal Wege hergestellt
Unter tausend Straßen
Tausend mal gewählt
Tausend Reisen die man zurückgelegt




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