Megaherz : Heuchler

Industrial Metal / Germany
(2008 - ZYX Music / Goldencore Records)
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Letras

1. HEUCHLER

Ich hab dich leider schon so oft gesehen
Wer dich nicht kennt, der glaubt ja,
ach wie schön
Da ist doch endlich jemand,
der so denkt wie ich
und der mir in allem
ganz und gar beipflichtet
So glaubt man schnell,
du wärst ein Freund, seist mit dabei
Wir trinken, lachen, singen noch
auf uns Zwei
Doch was heimlich hinter
deiner Fassade bricht
weiß keiner, denn was du denkst,
das sagst du nicht

Heuchler – du bist ein
Heuchler – du bist ein
Heuchler – du lachst uns allen ins Gesicht
Heuchler – denn echte Freundschaft kennst du nicht

Du schließt dich stets der Meinung
anderer an
Du zeigst Betroffenheit, tust so,
als gehe es dich an
Du gehst in jedem Freundeskreis
mal ein mal aus
Wie ein Vampir saugst du
unser Vertrauen aus

Tief im Innern freut es dich
Du lachst uns allen ins Gesicht
Echte Freunde kennst du nicht
denn irgendwann zeigt sich
dein wahres Ich

Heuchler – du bist ein
Heuchler
Heuchler – du bist ein
Heuchler – Heuchler
Heuchler – du bist ein
Heuchler – deine Sprüche sind so falsch und dreist
Heuchler – du gottverdammter
Heuchler – deine Freundschaft ist
Scheinheiligkeit

Scheinheiligkeit
Heuchler
Scheinheiligkeit

Tief im Innern wurmt es dich
denn eigentlich bist du ein kleiner Wicht
Du hast kein Herz und kein Verstand
Nichts an dir ist aus erster Hand
Du bist so hässlich und so dumm
Du denkst, es nimmt schon
keiner krumm
wenn du ein bisschen trickst und lügst
und dich dabei nur selbst betrügst

Heuchler – du gottverdamter
Heuchler
Heuchler – du bist ein
Heuchler – Heuchler
Heuchler – du bist und bleibst ein verdammter
Heuchler – du lachst uns allen ins Gesicht
Heuchler – du gottverdammter
Heuchler – ich hoffe, dass du daran erstickst!


2. DAS TIER

Das Tier in der Nacht aufgewacht
Schleicht es still, unbemerkt, an dich heran
Ich reiße die Zähne weit auf
und stecke dich tief in mein Maul
Immerfort, Nacht um Nacht, derselbe Drang

Ich bin ein Jäger auf weiter Flur
Ich tanze auf Gräbern, bin dir auf der Spur
Wie ein Fluch liegt die Nacht über mir
Geht der Mond auf
erwacht das Tier in mir

Die Sucht bringt es um den Verstand
Fütterung kranker Leidenschaft
Ich reiße die Zähne weit auf
und fress dich mit Haut und Haar auf
Immerfort, Nacht um Nacht,
das gleiche Spiel
Der Hunger bleibt, werd nie satt,
krieg nie zu viel

Ich bin ein Jäger auf weiter Flur
Ob Berg oder Täler,
bin dir auf der Spur
Ich renn durch die Nacht
rufe laut nach dir
Suche Nahrung für
das Tier in mir

Du bist so schön
Wie dein Haar im Wind weht
Ja!

Ich sehe dich
Ich rieche dich
Ich fühle dich
Schau dich nicht um
Ich bin schon hinter dir
Bin ganz nah
Bin ganz nah
Bin gleich da

Ich bin ein Jäger auf weiter Flur
Ein Fährtenleser, folge deiner Spur
Ich nehm die Witterung auf wie ein Tier
Such Erlösung, suche nach dir
Niemand anders bezwingt
das Tier in mir


3. EBENBILD

Dein Herz
so kalt, so leer
zynisch, vulgär
Dein Weg
so dunkel, so steinig
Hast dich verrannt

Ich bin nicht das, was du siehst
Ich bin das, wovor du fliehst
Ich bin der, der dich stellt
Der Stolperstein, durch den du fällst
Ich bin nicht das, was du suchst
Ich bin das, was du verfluchst
Das Gefühl, das dich trügt
und dich belügt

Schau in den Spiegel

Ein Blick und er zeigt dir
was du nicht sehen willst
was dich quält, was dich killt
denn er zeigt

Dein Ebenbild

Dein Blick
so kühn, direkt
so unversteckt
Ein Wort
das schmäht, das klagt
bleibt ungesagt

Ich bin nicht das, was du denkst
Ich bin das, was dich ablenkt
Ich bin nicht das, was du träumst
sondern das, was du versäumst
Ich bin der, der dich schasst
den du schon immer hasst
der sich quält, der sich plagt
und doch versagt

Schau in den Spiegel

Ein Blick und er zeigt dir
was du nicht sehen willst
was dich quält, was dich killt
denn er zeigt

Dein Ebenbild

Immer, immer, hör ich dein Gewimmer
Immer, immer, machst du dich klein
Immer, immer, gibt es kein Gewinner
Willst du ein Anderer sein
Immer, immer, hör ich dein Gewimmer
Immer, immer, sperrst du dich ein
Immer, immer, gibt es kein Gewinner
Willst du ein Anderer sein

Schau in den Spiegel

Ein Blick und er zeigt dir
was du nicht sehen willst
was dich quält, was dich killt
senn er zeigt

Dein Ebenbild


4. MANN VON WELT

Du bist das Alphatier
Du gehst durch jede Tür
Es gibt nichts, das dich hält
Du machst aus allem Geld
Du kommst in unsere Stadt
Machst alle Läden platt
Du hast das meiste Geld
Und du weißt, das gefällt
Du hältst nie wirklich still
Du suchst den letzten Thrill
Wer nicht wagt hat verloren
Doch du bleibst ungeschoren
Du bist auf Adrenalin
Dein Blut brennt wie Benzin
Du tanzt auf jedem Fest
Was kümmert dich da schon der Rest?

Du bist ein Mann von Welt
Du willst ganz nach oben
Und wenn jemand zu Boden fällt
Trittst du nach,
so wird Profit gemacht

Wichser

Du pisst an jedes Bein
Zu dir sagt keiner Nein
Du bist aus andrem Holz
Und zerbrichst jeden Stolz
Zerstörst statt aufzubauen
Du bist ein Mann der Frauen
Für dich ist immer Krieg
Du setzt auf den totalen Sieg

Du bist ein Mann von Welt
Du willst ganz nach oben
Und wenn jemand zu Boden fällt
Freust du dich und
zeigst uns dein Gesicht

Wichser

Du kriegst deinen Hals niemals voll
Nichts wird dir je zu viel
Die Zeche zahlen die anderen
Für dich ist alles nur ein Spiel

Du bist ein Mann von Welt
Du willst ganz nach oben
Und wenn jemand zu Boden fällt
Trittst du nach,
so wird Profit gemacht

Wichser

Du bist der Mann von Welt
Wichser
Du machst wirklich aus allem Geld
Wichser
Nimmst alles, was du kriegen kannst
Wichser
Wer dir vertraut, der baut auf Sand
Wichser
Du bist der große Meisterkoch
Wichser
Der sein eigenes Süppchen kocht

Geht nicht gibt's doch – Arschloch!


5. FAULER ZAUBER (FEAT. KIRSTEN ZAHN)

Wenn du ihn suchst
Ihn mit deinen Wünschen rufst
Wenn du ihn quälst oder gar verflichst
Glaube mir, Gott ist nicht mit dir

Ich stehe auf,
gehe meinen Geschäften nach
Glaube mir,
ich tue das Tag für Tag
Doch in letzter Zeit
hab ich mich oft gefragt
Was mich wohl
tief in meiner Seele plagt
Ich fühle mich verloren,
nicht wirklich aufgehoben
Vielleicht hat sich da
auch nur was in mir verschoben
Es gibt so viel Ängste,
die mich erpressen
Und meine schöne heile Welt auffressen
Ich sehe den Fanatismus,
der um sich greift
Wir suchen den,
der unsere Wunden heilt
Ob durch frommes Beten
und Pilgerfahrten
oder Sprengstoffanschlägen
und blutige Taten

Gott ist nicht das, wofür du ihn hältst
Gott tut nicht das, was dir gefällt

Wo fängt Verdammnis an,
wo hört sie auf?
Glaub ich an Gott,
oder nehme die Hölle in Kauf?
Es ist nur ein Gefühl,
das in mir zehrt
Bleibt mir am Ende
das Paradies verwehrt?
Kann ich dem Nachbarn trauen,
er sieht so anders aus
Glaubt nicht an meinen Gott
und lebt im gleichen Haus
Ich habe zur Sicherheit
ein neues Schloss gekauft
Und zähl auf dich,
dass er mich nicht beklaut
Diese Welt ist so verrückt
und kompliziert geworden
Ständig plagen uns neue Sorgen
Ich brauch Beständigkeit
und endlich Sicherheiten
Ich brauche deinen Halt,
Gott, gib mir ein Zeichen

Gott ist nicht, was du empfindest
Gott tut nichts, das an ihn bindet
Gott ist nicht dein Aberglaube
Gott ist kein fauler Zauber

Gott ist nicht das, wofür du ihn hältst
Gott tut nicht das, was dir gefällt
Gott ist nicht das, was du in ihm siehst
Gott tut nicht das, was du befiehlst

Gott ist kein fauler Zauber


6. MEIN GRAL

Du machst mich high
Du puschst wie Kokain
Hab dich im Blut
wie pures Heroin
Fühl mich berauscht

Du bist meine Droge
Und ich bin auf Entzug
Deine Lippen sind magisch
Hab sie oft schon verflucht
Ich komm nicht los

Du bist mein Gral
Mein Untergang
Mein Abendmahl
Mein letzter Gang
Du bist der Nagel
zu meinem Sarg
Du bist meine Droge
Du bist mein Grab

Ich bin auf Speed, heb ab
wenn du mich küsst
Dreh am Rad wenn du gehst
weil nur du mich kickst
Kenn mich nicht mehr

Wie ein Fixer,
der an der Nadel hängt
Jeder freie Gedanke
hast du schon verdrängt
Was bleibt von mir?

Du bist mein Gral
Mein Untergang
Mein Abendmahl
Mein letzter Gang
Du bist der Nagel
zu meinem Sarg
Du bist meine Droge
Du bist mein Grab

Was? Warum komm ich
nur nicht mehr von dir los?
Was? Fühl mich anders,
bin so hemmungslos
Was? Bin auf Turkey,
brauche deinen Schoß
Was macht mich klein
und dich so groß?

Du bist mein Gral
Mein Untergang
Mein Abendmahl
Mein letzter Gang
Du bist der Nagel
zu meinem Sarg
Du bist meine Droge
Du bist mein Grab

Du brichst mein Herz
Du brichst meinen Stolz
Keinen anderen Schmerz
hab ich so sehr gewollt
Du bist der Nagel
zu meinem Sarg
Du bist meine Droge
Du bist mein Gral


7. L'AVENTURE

Ein Raum so laut
Voller Menschen hier
Wühle ich mich hindurch
Dich im Zielvisier
Ich sehe, wie du tanzt
Wie du dich bewegst
Hast es gleich erkannt
und zu mir hergesehen

Ein Blick, der zeigt, was uns antreibt

L'Aventure
Nur eine Nacht lang, Nacht lang
So willenlos
mit dir heut Nacht allein
L'Aventure
Nur eine Nacht lang, Nacht lang
Erregt mein Schoß
Dein Herz so tief heut Nacht

Jetzt spüre ich dich
Dein Atem heiß und schwer
Beugst dich über mich
Es ist schon lange her
Du bist mir herrlich fremd
So neu und unverbraucht
Deine Berührung brennt
wie Feuer unter meiner Haut

Ein Schrei entblößt, was uns erlöst

L'Aventure
Nur eine Nacht lang, Nacht lang
So willenlos
mit dir heut Nacht allein
L'Aventure
Nur eine Nacht lang, Nacht lang
Erregt mein Schoß
Dein Herz so tief heut Nacht


8. SCHAU IN MEIN HERZ

Ich war nie leise
Reise niemals gern allein
Doch auf meine Weise bin ich dein
Ich könnte dich küssen
in Flüssen aus purem goldnen Schein
Doch dein Blick sagt
Nein!

Schau in mein Herz hinein
Erst groß – dann klein
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Erst ja – dann nein
Schau in mein Herz hinein
in mein Herz hinein

Jetzt liegst du bei mir, verzeih mir
im kalten, nassen Gras
Du wirfst deine Lippen mir zum Fraß
Ich möchte dich necken, verstecken
wo keiner uns sonst sieht
Doch dein Blick schreit
Nein!

Schau in mein Herz hinein
Erst Freud – dann Leid
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Einst frei – jetzt dein
Schau in mein Herz hinein

Mein Herz, dein Blut
Sag wofür war es gut
Dein Blick klagt an
Voller Stolz, so bang

Ich könnte dich küssen
in Flüssen aus purem goldnen Schein
Doch dein Blick sagt
Nein!

Schau in mein Herz hinein
Erst ja – dann nein
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Schau in mein Herz hinein
Einst frei – jetzt dein
Schau in mein Herz hinein
in mein Herz hinein


9. KALTES GRAB

Der Blick so trüb und leer
Die Sinne aufgebraucht
Hab keine Tränen mehr
und fühl mich ausgelaugt
Die Schritte geben nach
auf meinem letzten Gang
Dein Tod wiegt tonnenschwer
und drückt mich in den Sand
Der Morgen graut
Mein Herz pocht laut
Ich kann nicht mehr zurück
Du warst mein ganzes Glück
Welch kalter Ort
Wischt alles fort
Ich werf' mich in die Schlacht
Die See ist aufgebracht

Alles kommt, alles vergeht
Kein Blick zurück, es ist zu spät
Das Wasser spiegelt mein Gesicht
Die Welle bricht

Und ich lauf, und ich geh
Tauch hinab in die See
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab
Und ich kämpf, geb nicht auf
Brauche Luft, halte aus
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab

Doch meine Kraft lässt nach
Etwas zieht mich hinauf
Du entgehst meinem Griff
Ich geb dich niemals auf
Verfluchte Lebenslust
Kommst du mir in die Quer
Bringst mir nur noch Verdruss
Warum fällt es so schwer?
Du schreist nach mir
Ich will zu dir
Ich hol mir einen Stein
und bind ihn an mein Bein
Du warst so schön
Will dich wiedersehn
Kein Weg ist mir zu weit
Schon bald sind wir vereint

Alles kommt, alles vergeht
Kein Wort der Reue, es ist zu spät
Das Wasser schlägt mir ins Gesicht
Die Welle bricht

Und ich lauf, und ich geh
Tauch hinab in die See
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab
Und ich kämpf, geb nicht auf
Brauche Luft, halte aus
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab

Alles kommt, alles geht
Kein Blick zurück, es ist zu spät
Es ist kalt, die Luft wird eng
Ich spür den Druck, ich fleh, ich denk
Ich glaub an dich und unsere Kraft
So viel des Wegs ist schon geschafft
Ich schließe meine Augen zu
Ich suche dich, wo bist du?

Ich komm zu dir, will fort von hier
Ich geh dir nach, selbst in dein Grab

Und ich kämpf, geb nicht auf
Brauche Luft, halte aus
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab
Und ich lauf, und ich geh
Tauch hinab in die See
Will zu dir, tief hinab
Zurück in dein kaltes Grab

Zurück in dein kaltes Grab . . .


10. ALLES NUR LÜGE (FEAT. KIRSTEN ZAHN)

Wir waren mal groß
Hatten jede Menge Pläne
Ich weiß nicht warum
Plötzlich war es rum
und wir zeigten uns
nur noch die Zähne
Es ist das alte Spiel
Aus Lust wird Frust
und Eifersucht
macht eh alles kaputt
Statt drüber zu reden
was einen frustriert
sagt man nur das Falsche
und wird ausradiert

Hab ich dich jemals denn betrogen?
Wollte nur fair sein, ungelogen
Du hast gesagt, dass du mich liebst
Und jetzt?
Warum?

Why are you gone?
War alles nur Lüge?
Why are you gone away?
Große Gefühle
Why are you gone?
Warum?
Why did you lie to me?

Ich hab diesmal geglaubt
Es wäre anders
Es könnte funktionieren
Ich war wie gelähmt
als du sagtest wir zwei
würden nicht mehr harmonieren
Per Handy ausgeklickt
Kein Ton, kein Wort
Ich bin ausgetickt
Hast du's nie bereut?
Völlig kalt stehst du vor mir
und hinter dir – dein neuer Typ

Ich wünschte, ich hätt' dich mal betrogen
Und es wär' alles aufgeflogen
Dann wüsst' ich wenigstens den Grund
Fick dich!
Warum?

Why are you gone?
War alles nur Lüge?
Why are you gone away?
Große Gefühle
Why are you gone?
Sag mir warum
Why did you lie to me?

Why are you gone?
War alles nur Lüge?
Why are you gone away?
Spielst hier die Kühle
Why are you gone?
Sag mir warum
Why did you lie to me?

Kannst du mir noch in die Augen sehen
Wo ist das Feuer, das ich vermiss
Soll es so jetzt auseinandergehen
dann will ich, dass du dich
für immer, für immer verpisst!
Warum?

Why are you gone?
Alles nur Lüge!
Why are you gone away?
Von wegen große Gefühle
Why are you gone?
Spiel ruhig die Kühle
Why did you lie to me?
Es interessiert mich nicht mehr


11. MORGENROT

[Instrumental]

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