Lacrimosa : Schattenspiel

Gothic Metal / Switzerland
(2010 - Hall Of Sermon)
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Teksty

DISC 1

1. SEELE IN NOT (URVERSION)

Halte jetzt die Fackel
An mein Gesicht
Ein Vogel gleitet übers Wasser
Doch er sieht mich nicht
Mein Schiff ist längst gesunken
Ich bin am ertrinken
Ich kenne so viele Hilfeschreie
Doch kein Schiff in Sicht

Nur verlorene Stunden
Nur verlorene Tage
Verloren wenn wir sterben
Verloren an was?
Doch ich lebe
Ich lebe immer noch
Ich lebe
Als eine Lüge

Und die Liebe
Eine Illusion
Du tanzt im Licht der Zeit
Du tanzt in Eitelkeit
Eine leere Flasche
Und ich sterbe vor Durst
Keine Kerze hat mehr Feuer
Doch mein Herz verbrennt

Ich höre den Schrei eines Babys
Lüge im ersten Atemzug
Asche zu Asche - Staub zu Staub
Der Sünde sei vergeben
Blind vor Wut - Blind vor Schmerz
Taub aus Liebe - Stumm vor Angst
Kann ich mich nicht mehr halten
Verliere den Verstand

Ich kenne nicht deine Stimme
Kann dich ja nicht verstehen
Weiß nicht mal, wie du aussiehst
Habe dich ja nie gesehen
Kann nicht mal zu dir sprechen
Nicht mal diesen einen Satz:
Ich liebe dich

Ich verfluche die Erinnerung und schicke sie weit fort
Sie legt sich in mein Grab und wärmt fuer mich den Sarg
Gemalte Bilder schmeicheln nur
Denn wer malt schon, was so hässlich ist?


2. REQUIEM (URVERSION)

Als die Sonne den Tag verließ
Den Finger am Abzug
Die Füße im Dreck
Die Augen fest verschlossen, die Seele
Verkrampft
Die Erinnerung gefressen, die Zukunft
Voller Angst
Ein Engel am Tor der Hölle
Luzifer im Paradies
Eine Jungfrau flüstert meinen Namen

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Lass mein Licht noch brennen
Und gib mir deinen Namen
Seid still
Und lasst mich leben
Nur diesen Augenblick
Nur noch einen Moment
Dann nehmt mich mit
Lasst mich noch beten
Lasst mich noch einmal fliehen
Ich komme zurück zu euch
Aber niemals zum Teufel

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Wer schickt nach mir?
Ich bin doch nicht blind
Und doch, ich kann nichts mehr sehen
Es ist soweit, habe ich recht?
Darf ich noch etwas sagen?
Hört mir noch jemand zu?
Hat es noch ein Gewicht?
Wer kann mich jetzt noch spüren?

Ist es geschehen?
Ist es vorbei?
Ist es geschehen?


3. SEELENÜBERTRITT

Verbrannte Seelen
Im Halbdunkel der Vergangenheit
Meine ausgestreckten Arme
Die schreien um Hilfe
Ich blicke in deine Augen
Und suche nach Leben
Ich suche nach Leben

Für uns beiden
Erhöre dem letzten Frist
Meiner verbrauchen Aufflug
Jetzt sitze ich am Feuer
Am Feuer der verbotenen Menschen
Und weiß nicht, ob ich zugreifen soll
Ich weiß nicht, ob ich zugreifen soll

Der tränende Wunsch, nicht alleine zu sein
Gib mir Kraft zu suchen
Wir reden von denselben Dingen
Und denken in verschiedenen Richtungen
Tausend kranke Seelen sterben Seite an Seite
Der geliebte Tod geht mit uns Hand in Hand
Ich habe Angst vor der Einsamkeit
Ich habe Angst

Wir verbergen unsre Versprechen unter Masken
Geklaute Gedanken zu überleben
Ich habe dir mein Gesicht gezeigt
Ich habe dir meine Seele gezeigt
Du hast nur Masken gezeigt
Du hast mir nichts gezeigt

Jetzt schäme ich mich der Nacktheit
Der Nacktkeit meiner Seele
Der leise Tod trägt mich langsam zu
Ich beginne zu sterben
Aber wo bleibt die Tränen?
Wo bleibt die Tränen?

Die einem Toten nicht sterben läbt
Die mich Toten nicht sterben läb


4. SCHULD UND SÜHNE

Schuld und sühne (x8)
Schuld und sühne (x4)
Aber ich Kann ich denn,
Kann ich denn anders?
Hab' ich denn nicht dieses Verfluchte in mir,
Das Feuer, die Stimme, die Qual?

Schuld und sühne (x2)

Ich lieg am Boden
Verachtet
Spucke im Gesicht
Ich bin so lächerlich
Wie Fisch zerfetzt
Das ist das Ausmaß ihres Hasses
Ja, manchmal ist mir,
Als ob ich selber hinter mir herliefe!

Ich will davon,
Vor mir selber davonlaufen,
Aber ich kann nicht,
Kann mir nicht entkommen!
Muß, muß den Weg gehen,
Den es mich jagt!
Muß rennen, rennen,
Endlose Straßen!

Ich will weg,
Ich will weg!
Schuld und sühne (x2)

Ich möchte Liebe
Ich werde suchen
Denn ich bin der Gott der Verlierer
Das habe ich getan?
Aber ich weiß doch von gar nichts!
Aber wer glaubt mir denn,
Wer weiß denn, wie es in mir aussieht?
Wie es schreit und brüllt da innen.
Wie ichs tun muß, will nicht, muß!
Will nicht! Muß!

Und dann schreit eine Stimme
Und ich kann mich nicht mehr hören
Hilfe!

Ich kann nicht,
Ich kann nicht,
Ich kann nicht,
Ich kann nicht
Schuld und sühne (x16)


5. DREHT EUCHT

(Instrumental)


6. DEM ENDE ENTGEGEN

Im Stummen zu denken,
Den Kopf zu gebrauchen,
Ihm zu gehorchen,
Ihm zu vertrauen.

Der Rest hängt zum Trocknen - so lüfte doch aus!

Der Rest hängt zum Trocknen - so lüfte doch aus!

Der Schein - zum Licht der Vergangenheit.
Bring mir das Leben - zum Greifen so nah.

In Hoffnung zu fühlen,
Den Geist zu zerstörn
Vom Frieden zu leben - Dem Ende entgegen.

Dem Ende entgegen,
die Türe im Blick
So ist die Bedeutung im Fernen versteckt.

Nichts ist das Leben - Nichts als der Tod!
Nichts ist Erlösung - Nichts als Betrug!

Zunächst ist das Ende ein Abriss, ein Schnitt.
Den Weg lang führe mich jeden Schritt.

Dem Ende entgegen - Dem Leben so nah!
Dem Ende entgegen - Dem Leben so nah!


7. SCHAKAL (URVERSION)

Ein junger Engel tritt vor den Tempel
Unter seinen Schwingen klebt ihr Speichel
Von seinen Wimpern tropft frisches Blut
Er öffnet seine Hände und schreit nach mehr
Ich schließe meine Augen und lecke ihre Flut
Auf den Stufen liegen faule Leiber
Erbrachte Liebesopfer von der Sonne verhärmt

Vertrocknet sind auch meine Küsse
Die ich einst aus Liebe gab
Auf einem Felsen ausgebreitet
Zwischen den Klippen zerquetscht und nieder-
Gestreckt unter brennenden Fragmenten meines Zentrums
Streu ich meine Tränen in die Glut
In meinen Händen welken ihre Blumen
In meinem Mund gerinnt ihr Speichel

Ich reiße meinen Körper aus der Flut
Der Engel wirft die Schwingen in die Glut
Ich spucke meine Sünden
Er öffnet seinen Schlund
Ich öle seine Wunden mit meinem Blut
Ihr Herz hab ich geküsst
Ihr Fleisch auf dem Portal liebkost
Ihre Zunge versteinert am Fuß des Monuments
Und ihre Asche unter den Engeln verstreut

Ich reiße meinen Körper aus der Flut
Der Engel wirft die Schwingen in die Glut
Ich spucke meine Sünden
Er öffnet seinen Schlund
Ich öle seine Wunden mit meinem Blut
Ihr Herz hab ich geküsst
Ihr Fleisch auf dem Portal geliebt
Ihre Zunge versteinert am Fuß des Monuments
Und ihre Asche unter den Engeln verstreut

Ich will nur leben
Auf diesen Knien habe ich gelegen
Ich rief dich an mit diesem Mund
Diese Hände hielt ich dir bittend entgegen
Ich betete in dunkler Nacht
Ich flehte schreiend mit meiner letzten Kraft
Lass sie schweigen
Lass sie schlafen
Lass mich beten
Ich bitte dich
Ich will nur leben
Ich will leben


8. VERMÄCHTNIS DER SONNE (URVERSION)

In der Hingabe meiner Sucht
Mein Dasein und meine Kraft
Das Begehrte ist vergessen
Zurück bleibt nur das Verlangen

Das ist in Wort und Tat
Der längste Schrei meines Lebens
Zerissen von den Dämonen meiner Lust
Von den Schatten und den dunklen Trieben
Durchbohrt von den brennenden Fackeln meiner Sucht
Zerfetzt und zertrümmert
Meinen Geist und meinen Willen
Geopfert und dahingegeben
Geworfen in das Meer der Sinnlosigkeit

Doch mein Durst ist nicht gestillt
Mein Durst ist nie gestillt
Aufsteigen werde ich erneut
Schon bald aus dem Wasser treten
Den Wind und die Wellen erlegen
Und mir nehmen wonach meine Seele schreit
Völker unter der Sonne
Kinder aller Herren Länder
Hier steh ich zwischen Himmel und Hölle
Und ersuche die stumme Kreatur mir zu helfen
Auf meinen Knien flehe ich um mehr
Bitte gib mir mehr
Mehr von deinem Geist
Mehr von deinem Leben
Jetzt und für alle Zeit und Ewigkeit
Gib mir mehr
Gib mir mehr
Ich brauche dich
Ich liebe dich
Vorhang


9. COPYCAT (EXTENTED VERSION)

Come a little bit closer
And hear what i've got to say
Burning words of anger
Of hate and desperation

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?

I know, it might sound funny
To tell you what i felt
I mean, i really loved you
It's a shame - my fault - i know
But why - but why
Why are you so stupid?

Fuck you and your killing lies
I hate your pissing attitude
Why did you have to go so low
Truler - Copycat

What if i break the silence?
What if i do forgive the past?

Sucking like a vampire
The blood of all your friends
But sorry, my blood was poisoned
Now burn in Hell

You killed the love
You killed the trust...

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?


DISC 2

1. EIN HAUCH VON MENSCHLICHKEIT (LATE NIGHT REMIX)

Und wenn ich dich nochmal umarmte ?
Doch mehr im Geiste dich umgarnte
Zum Licht im letzten Feuer neigte?
Doch nur im Stillen für mich weinte
Das letzte Wort ist nicht gesprochen
Noch ist die Geste ungebrochen
Alleine diese eine Gabe
Kann im Schweigen und im Zuhören mich noch tragen

Ein Hauch von Menschlichkeit - in dir
Ihn zu suchen bin ich hier - bei dir

Die feuchten Dogmen blinder Lehren
Nur auf den Lippen sich vermehren
Nicht aus der Tiefe Dir geboren
So hast bei all den Kämpfen du noch nie verloren

Ein Hauch von Menschlichkeit - in dir
Ihn zu suchen bin ich hier - bei dir

Und wenn im Fliehen ich Dir folgte ?
Im Sturm die Seele von dir wollte ?
Fände ich Deine beiden Hände
Bereit zu kämpfen
Für das Leben vor dem Ende ?

Ein Hauch von Menschlichkeit in dir
Ihn zu suchen bin ich hier bei dir


2. MORGEN

Morgen lebe ich mein Leben
Morgen wird es mir gegeben
Morgen werde ich erwachsen
Morgen werd ich mir vergeben
Morgen steht die zeit auf Neubeginn
Und die Welt sagt tick tack

Morgen lebe ich mein Leben
Morgen liebe ich mein Leben
Morgen lebe ich mein Leben
Morgen liebe ich mein Leben

Morgen trinke ich von deinen Träumen
Morgen küße ich dich wach
Morgen gedenke ich meiner lieben
Morgen zeuge ich ein Kind
Morgen schlage ich alarm
Morgen beginnt die revolution
Und morgen küsse ich dich in den schlaf

Morgen lebe ich mein Leben
Morgen liebe ich mein Leben
Morgen lebe ich mein Leben
Morgen liebe ich mein Leben

Morgenlicht versperrt mir die Sicht
Auf das Morgen werd ich neu beginnen

Morgenlicht versperrt mir die Sicht auf jeden Tag
An dem ich wandle durch das
Licht und mich ergebe in der Pflicht
Morgenlicht versperrt mir die Sicht auf jeden Tag
An dem ich wandle durch das
Licht und mich ergebe in der Pflicht

Und ich warte auf dieses morgen
Und ich fürchte dieses morgen
Und ich hoffe das morgen meine
Selbstachtung wieder zu gewinnen?

Morgen lebe ich mein Leben
Morgen wird es mir gegeben
Heute lege ich mich schlafen
Und morgen denke ich an morgen


3. SCHÖNHEIT STRAFT JEDES GEFÜHL

Es tut mir so sehr leid
Dass meine Augen auf dich fielen
Und es tut mir so sehr leid
Dass meine Blicke dich beflecken
Und es tut mir so sehr leid, dass
Meine Sehnsucht dich erkannte
Und es tut mir so sehr leid,
Dass meine Seele von dir trinkt

Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel
Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel

Es tut mir so sehr leid
dass ungefragt ich dich berühre
Und es tut mir so sehr leid
dass ungefragt ich an dich denken muss
Es tut mir so sehr leid
dass ich dich wiedersehen muss
Und deshalb tut es mir so leid
dass ich in dein Leben treten muss

Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel
Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel
Schönheit straft jedes Gefühl

In Zwielicht sehe ich meine Schatten
Doch im Licht seh ich dich nicht
Ich glaub ich bin zu weit gegangen
Ich glaube ich verliere dich
Ratlos, staunend, fasziniert

Ich habe Augen dich zu sehen
In das Gesicht (...) mit dem du sprichst
Ich habe Ohren dich zu hören
Wie du lachst und was du sagst
Und wie später deine Stimme
der Musik verloren folgst

Das Leben zeigt Erbarmen
Für die Seelen der Verdammten
Und kein Tod wird sie dann halten
Denn die Asche zeugt davon, dass
Ihre Herzen einmal brannten

Das Leben zeigt Erbarmen
Für die Seelen der Verdammten
Und kein Tod wird sie dann halten
Denn die Asche zeugt davon, dass
Ihre Herzen einmal brannten

Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel
Schönheit straft jedes Gefühl
Ausrichtung ohne ein Ziel


4. EIN FEST FÜR DIE VERLORENEN

Profan ist gegenwärtiges
Denn "Heute" ist des Morgens "Gestern"
Ist vergangen - wird vergessen
Außer jenen das nur wenigen verstehen
Aber viele wiederholen
Sinnentleert dem Zeitgeist folgend

Wer braucht Inhalt wer will fühlen?
Und wer sucht nach der Deutlichkeit
Buße der Vergänglichkeit
All die Klugen, all die Weisen
Würden sich im Grab umdrehen,
Könnten sie euch heute sehen

Doch was sagten all die jenen,
Derer man sich nicht erinnert,
Weil sie ungemütlich oder fremd
Und meist unabhängig waren?

Alleine sitze ich, der Geist verklärt,
Die Seele weit geöffnet
Und so lade ich mir ein
Die unkonforme Schönheit
Die ungehörten Klänge
Worte nackter Wahrheit
Und die Stimmen der Vergessenen

Kein Herz geht hier verloren
Und keiner bleibt hier unerkannt
Auch der Zeitgeist wird durchschaut
Wer erbringt der Künste Opfer?
Und wer sonnt sich im Rampenlicht
Und verliert dabei sein Gleichgewicht?

Doch was sagten all die jenen,
Deren man sich nicht erinnert,
Weil sie ungemütlich oder fremd
Und meist unabhängig waren?

Dies ist meine Feier!
Ein Fest für die Verlorenen
Ein Fest für die Vergessenen

Dies ist meine Feier!
Willkommen ist wer draußen steht
Wer einsam und verlassen lebt

Dies ist eure Feier!
Ein Fest für die Verlorenen
Ein Fest für die Vergessenen

Nehmt nun hin die Tränen
Die keiner für euch je geweint
Vom Herzen sind sie euch geweiht


5. MANTIQUOR

Bin ich nicht geboren, um zu leben,
Bin ich nicht am Leben um zu lieben.

Wohl wissend, dass ich derer einst auch sterbe,
Denn nichts ist so sicher, wie das Leben vor dem Tod.

Könnt ihr nicht sehen, könnt ihr nicht hören,
Könnt ihr nicht fühlen?
Die Zeit heilt keine Wunden (die Zeit heilt keine Wunden).

Von Tag zu Tag lebe ich gegen die Zeit.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.

Zieh so fest du kannst.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.

Wurde ich geboren, um vom Strom der verängstigten Welt
erfasst und wehrlos, willenlos entwurzelt,
Mitgerissen zu werden?

Die Welt wird mich ausspucken
Als den fremden ungebetenen Gast,
doch habe ich gelebt und ich habe geliebt
Und ich wurde geliebt und was will ich mehr?

Und doch steigt sie wieder auf,
Diese Sucht die mich verbraucht,
An die Quelle dieser Nacht, die die Lust in mir entfacht,
Diese Sucht die sich verkauft.

Aufgestiegen und verbrannt, eingefangen und verbannt,
Ausgepeitscht und wild durchtrieben,
Nackt verjagt und aufgerieben.

Diese Sucht sie jagt mich wieder,
Raubt mein Herz und drückt mich nieder
Und der unsichtbare Dolch der Geist und Seele mir verletzt.

Von Tag zu Tag lebe ich gegen die Zeit.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.

Zieh so fest du kannst.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.

Von Tag zu Tag lebe ich gegen die Zeit.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.

Zieh so fest du kannst.
Lass nicht los und lauf nicht weg,
Solange sie es noch zusammenhält.


6. DER VERLUST

Ich verschwende mich Tag für Tag
Und Nacht für Nacht.
Jeden Morgen fehlt ein Teil von mir,
Jeden Morgen fehlt ein Teil von mir.

In dem Spiegel will ich kaum noch sehen,
ich verschwende mich.
Ich will nicht mehr leer aussehen
Und da du nicht mehr zusiehst
Nehme ich mir was ich bekomm'.

Und ich nehme mir, was ich noch fassen kann.
Nur mich, nur mich kann ich es nicht mehr fassen
Und ich drehe mich heraus,
Ich verschwende mich, entgleite mir
Jeden Tag ein bisschen mehr
Jedes Mal ein Teil von mir.

Ich ringe um das bisschen Leben.
Bitte nur um dein Licht.
Solange du mich nicht siehst
Verschwendest du mein Leben.
Du kannst nicht sehen, wie ich zerfalle unbewohnt.
Solange du mich nicht siehst,
Kann ich nicht fühlen, kann ich nicht leben.

Zwischen meinen eigenen Zeilen wollte ich mich bewegen.
Unter ihnen beugend muss ich nun meinen Platz mir suchen.
Ich will nicht mehr schlafen,
Will nicht traümen noch erwachen.
Alles wird nur fremd und fremder,
Ich erkenne mich nicht mehr.
Ich weiß nicht warum wofür oder wohin
Und so fliege ich davon
Ohne Ziel und ohne Sinn.

Ich bitte um das bisschen Leben.
Bitte nur um deinen Blick.
Solange du mich nicht siehst
Verschwendest du mein Leben.
Du kannst nicht sehen, wie ich zerfalle
nutzlos, krank und unbewohnt.
Solange du mich nicht mehr siehst,
Kann ich nicht fühlen, kann ich nicht leben.

Ich bitte um das bisschen Leben.
Bitte nur um deinen Blick.
Solange du mich nicht mehr siehst
Verschwendest du mein Leben.
Du kannst nicht sehen, wie ich zerfalle
nutzlos, krank und unbewohnt.
Solange du mich nicht mehr siehst,
Kann ich nicht fühlen, kann ich nicht leben.


7. DÉJÀ VU

Ich sollte besser schweigen,
Ich weiß und ich kann auch nicht
Ich sollte besser gehen, doch dieses Mal bleibe ich
Genau so schön bist du, genau so wie sie es war.
Jetzt lächelst du mich an,
Ich habe sie so geliebt.

Ich sollte besser fliehen, ich weiß und ich will auch nicht.
Dich hier in mir zu sehen ist schön
Und doch schmerzt es mich
Genau so schön wie sie, genauso wie sie es war
Jetzt lächelst du mich an,
Ich habe sie sehr geliebt.


8. SELLADOR

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn

Da gibt es mehr zu sehn
Da gibt es mehr zu sehn
Ich geh die Stufen hinab und werd mich nicht umdrehn


9. OHNE DICH IST ALLES NICHTS

Und als Du gingst
Bin ich erfroren
Alles ausgeblendet
Alles ausgelöscht
Und der Verlust
Er hat mich gepackt
Ohne Dich ist alles
Ist alles nichts!

Nie mehr Deine Stimme vernehmen
Nie mehr Dich bei allem erleben
Nie mehr Dich berühre
Ohne Dich ist alles nichts!

Hier treibt sich mich
Diese Erotik der Selbstzerstörung
Fast bin ich machtlos
Ich folge ihr
Ich will nicht fliehen
Nein besser bleibe ich
Ich treibe langsam
Bis ich vergeh'

Nie mehr Deine Stimme vernehmen
Nie mehr Dich bei allem erleben
Nie mehr Dich berühre
Ohne Dich ist alles nichts!

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