Finsterforst : Mach Dich Frei

Folk Metal / Germany
(2015 - Napalm Records (AUT))
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Letras

1. ABFAHRT

(Instrumental)


2. SCHICKSALS END'

Spiel nach den Regeln, deine Stunde wird kommen
Die Mühen werden bald belohnt
Doch wurdest du wie all andern betrogen
Dein Sonnentag war regnerisch
Nun stehst du vor den Trümmern deines Lebens
Verzweifelt senkst du deinen Blick
Ballst die Fäuste und reckst sie gen Himmel
Fühlst dich verraten und verkauft
Warum hast du ihnen geglaubt?
Nur genickt und bist gefolgt?
Blind dein Leben anvertraut?
Es gibt...
Nichts, was über unseren Welten thront
Nichts, was Handeln und Tun hier bestimmt
Niemand, der unsere Schicksale lenkt
Nichts, für das es zu sterben lohnt
Furchtgetränktes Herz
Schrilles Stoßgebet
Sei doch endlich...
Endlich frei!
Fü wen diese Last?
Die steinernen Regeln?
Die lähmende Demut?
Die eisernen Ketten?
Warum akzeptierst du, dass man dich bestimmt?
Wann stehst du auf und stehst für dich ein
Und nimmst dein Leben in die eigene Hand?
Wann siehst dus es ein, es gibt keinen Gott
Nichts, was über uns thront
Für das es zu sterben lohnt
Keine höhere Macht
Die über uns wacht
Es ist nun an der Zeit, triff die Wahl, entscheide dich!
Wirst du weiter Sklave sein oder mutig nach vorne seh'n?
Es ist nur dein Leben, gehört dir allein
Und niemand hat zu sagen, was damit passieren soll
Nimm dir, was du willst, und schau nicht zur Seite
Denn wenn es vorbei ist, dann ist es vorbei
Kannst du dich noch an die Zeiten erinnern?
Die Zuversicht glänzte in den jungen Augen
De Zukunft gehört dir, da warst du ganz sicher
Was ist dir geblieben nach Jahren des Wartens?
Betrachte den Spiegel
Die leblosen Augen
Den stockenden Atem
Die Hoffnung verloren
So starr vor Angst, dass du nich einmal
Deine Hände zum Gebet falten kannst
Gebrochen und voller Furcht
Ein alter Mann durch die Zukunft stürzt
Keine Hoffnung mehr
Niemals wirklich gelebt
Deine Zeit ans Schicksal verschenkt
Bleibt noch ein Atemzug, sterbenbe Augen voll Wut
Nichts wartet auf dich, nur der Tod an Schicksals' End


3. ZEIT FÜR HASS

Gib dich ihnen hin, lass den Gefühlen freien Lauf
Steh zu deinem Zorn und schlag doch einfach drauf
Liebe, Güte, Empathie: sind schon lange tot
Ignoranz und Missgunst füttern deine Wut
Verachte deinen Nächsten, denn auch er verachtet dich
In unserer Welt gibt es nun mal viel Schatten und kaum licht
Solidarität und Mut gibt es hier nur in Massen
Es gibt nur eins, was echt ist - es ist das Gefühl zu hassen
Mach dich bereit
Es ist an der Zeit
Für Ehrlichkeit...
Du hast...
So lange versucht, zu den Guten zu gehören
Vom Egoismus um dich rum liesst du dich nie beirren
Hast versucht zu ignorieren, was tief in deinem Innern brennt
Deinen Ekel vor der Falschheit, den wohl jeder von uns kennt
Die Verlogenheit weckt deinen Wensch nach Raserei
Unterdrück ihn nicht, lass den Wahnsinnendlich frei
Keine Zeit mehr für Vernunft oder gar Diplomatie
Sie haben es doch so gewollt und deshalb heisst es jetzt Krieg
Ein stinkender Wind weht über's Land
Auf eitrigen Schwingen trägt er den Hass
Pesthauch eilt ihm voraus
Gibt nichts mehr, das ihn nun hält, das ihn hält
bricht sich Dämme und schreibt euer Requiem
Zeit für Hass
Es ist... Zeit für Hass
Reiss ihnen ihre Masken runter, lege ihre Fratzen frei
Sieh die Hässlichkeit der Menschen, blick in ihre toten Augen
All der Lack ist abgeplatzt, nichts mehr da vom schönen Schein
Hinter ihrer maskerade bleibt nicht mehr als pures Grauen
Zerfressen von der Gier
Ist ihr Gesicht
Die Herzen sind aus Stein
Die Seelen tot
In Anust and Schrecken, Grauen und Leid
Sollst du ihnen Lehrmeister sein
Hast's anders versucht
Doch wird es niemals gedankt und nun...
Regiert der Hass
In Angst and Schrecken, Grauen und Leid
Wirst du der Meister sein
Es ist wieder so weit Keine Gnade, denn es ist...
Zeit für... Hass!


4. IM AUGE DES STURMS

(Instrumental)


5. MACH DICH FREI!

Hör die Schreie geknechteter Geister
Sieh die Wut der verlorenen Seelen
Spür die Kraft der gefesselten Meister
Beschwör die Geister der Revolution
Brennen soll der Thron der Terrorschwadron
Stürzen soll die Krone der selbstherrlichen Barone
Brechen soll das Zepter der blutrünstigen Ketzer
Überrannt vom Ansturm der Revolution
Erhebe dich und spür die Kraft
Ersticke niemals die Wut
Den Flammensturm im Blut
Auf in den Kampf, frei bis zum Tod
Die Herzen voller Mut
Gerechtigkeit verlangt das Blut
Zeit für Revolution
Auf in den Kampf, frei bis zum Tod
Die Herzen voller Mut
Wenn einst die Sonee untergeht
Die Freiheit aufersteht
Koste vom Blut der Gerechtigkeit
Atme den Duft der Freiheit
Spür den Donner der Revolution
Erhebe dich, erhebe dich!
Befrei dich von deinen Fesseln
Frei bis in den Tod!
Spreng doch endlich denie Ketten
Tritt hervor aus dem Schatten ins Licht - mach dich frei!
Auf den Trümmern der Kerker keimt Hoffnung
Erhebe dich und spür die Kraft
Ersticke niemals die Wut
Den Flammensturm im Blut
Auf in den Kampf, frei bis zum Tod
Die Herzen voller Mut
Gerechtigkeit verlangt das Blut
Zeit für Revolution
Auf in den Kampf, frei bis zum Tod
Die Herzen voller Mut
Wenn einst die Sonee untergeht
Die Freiheit aufersteht
Mach dich frei!


6. MANN GEGEN MENSCH

Zu den Waffen - genug ist genug
Bis zu den Knien werd ich waten im Blut
Die Lethargie, sie weicht blinder Wut
Werd euch bekämpfen bis zum letzten Atemzug
In die Strassen trage ich heut den Krieg
Gegen die Dummheit, die mich ständig umgibt
Werd sie entzünden, eure Fahnen im Wind
Starre Gesichter, die Haut leichenblass
Nur eine Richtung, es heisst Tod oder Sieg
Ich nehm euch alles, was ihr so geliebt
Die Gier nach Macht, sie machte euch blind
Mit euch begraben werde ich meinen Hass
Aufschrei!
Aufruhr!
Aufstand!
Angriff... es ist an der Zeit!
Ihr fallt vor mir und ich Lächel dabei
Und hinter mir stapeln sich die Leichen
Eure Welt muss einer besseren weichen
Es ist soweit, eure Zeit ist vorbei
Alles steht in Flammen
Endloser Zorn entfesselt
Nichts wird euch noch retten
Alles soll verbrennen
Es quält mich viel zu lange schon dieser Hass
Grenzenlose Wut auf die Ignoranz der Menschheit
All die Herrlichkeit auf Kosten einer ganzen Welt
Einst, da lebten wir im Einklang mit dieser Welt
Die uns so großzügig beschenkt
Mit Füssen habt ihr sie getreten
Doch endlich regt sich Widerstand
Und schlägt mit eiserner Faust zurück
Ganze Arten wurden Opfer eurer Gier
Die eigene Rasse bekämpft ihr aufs Blut
Selbst vor euren Kindern macht ihr keinen Halt
Sie sterben millionenfach für den Profit
Verzweiflung bricht die Dämme
Alles stürzt ins Dunkel
Schliesslich erwache ich aus diesem Traum
Und es zerbricht in mir die Illusion
Die Menschheit wird wüten bis zum bitteren Ende
Und alles mit sich in den Abgrund reissen
Mir bleibt weiter nur der Traum
vom Kampf Mann gegen Mensch


7. REISE ZUM...

(Instrumental)


8. FINSTERFORST

Der letzte Sonnenstrahl
Erstickt im Nichts
Begräbt den Tag
Grün wird so grau
Die Erde färbt sich langsam schwarz
Der Wind weht kalt
Die Nacht bricht he berein
Finsterforst
Verborgen tief im Wald unser Reich
Den Menschen abgewardt
Vor ihren Blicken verborgen
Dies ist unser Reich
An dessen Grenzen die Zeit erstarrt
Wo selbst die Götter
Nur Untertan
Und niemand kam je zurück
Aus diesem Wald so mächtig und alt
Vom Licht noch underührt
Finsterforst
An jenem Ort, wo die Weisheit liegt
Der Zutritt Euch verwehrt
Und wo der Wind dunkle Flüche trägt
Tief in unserm Reich
In dem das Leben dem Tode weicht
Wo selbst die Götter
Und auch Könige niederknien
Bei Tag so wunderschön
De Nachts dürstend nach Blut
Der Wald erwacht
Pechschwarz, voll Hass
Ein Massengrab
Im Finsterforst
Majestätisch stehen Bäume
Lenken schweigend deine Schritte
Wie im Wahn
Atemlos
Durch die Nacht
Ins Verderben
Folge ihm
Dem lockend' Ruf
Des Windes
Das, was du suchst
Es liegt vor dir
Vertrau dem Ruf
Dort gibt es Frieden
Tief in den Wäldern verborgen liegt
Umgeben von Schönheit, die nie vergeht
Legende, die niemals den Wald verlässt
Kein Wanderer, der jemals berichten konnt'
Was bei Tag den Wanderer lockt
Ihn in seine Arme schliesst
Ihn umspielt mit sanftem Wind
All die Schönheit offenbart
Aus der Ferne leises Rauschen
Klare Quellen, den Durst zu stillen
Lässt ihn weiter voranschreiten
Bis der Wald ihn ganz verschlingt
Blickt er zurück auf den Pfad hinter ihm
Trifft es ihn voller Wucht
Und es weicht Zuversicht seiner Furcht
Unheilvoller Regen spült seine Spuren hinfort
Sein allerletztes Gebet
Wird im Finsterforst erstickt
Wenn Mut zerbricht und die letzte Hoffnung stirbt
Wenn Körper fallen und ihr Blut den Boden tränkt
Das Blut
Die Seele
Wird für immer unser sein
Begraben bei all den andern
Begraben im schwarzen Herz des Finsterforst
Zu nähren des waldes pechschwarzes Herz
Ein Sturm
Zieht auf
Verwischt die Erinnerung
In den finst'ren Schatten der Nacht, eiskalt weht ein Hauch von Ewigkeit
Von den Sternen bewacht unser Reich, nur den Tod findet man bier
Unbegehbar, euch verwehrt
Seit Äonen von den Menschen unversehrt
Wo eure Götter faulen und eure Herrscher fielen
Unbesiegbar für alle Zeit
Finsterforst

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