
Waldschein : Verborgene Pfade

Les paroles
Verborgene Pfade
Nebelweiten
Tritt hinaus und füll die Lungen
mit der Weite weißem Kleid
tritt hinaus und spür die Kälte
die sanft sich legt auf finst're Welten
und Himmeln verborgen bleibt
Verschleiert ist die Sicht
klares Sehen ist nicht möglich
schaffe dir ein wenig Licht
tritt hinaus und öffne deine Augen
gib deinen Körper auf
akzeptiere den Schmerz
sieh was niemand sieht
spüre was niemand spürt
fühle was niemand fühlt
berühre was bleibt verwehrt
Schatten spähen aus Nebelschwaden hervor
greifen nach Freiheit
erdrückend ist die Last der Selbst
erschütternd ist Weisheit
Tritt hinaus und füll die Lungen
mit der Weite weißem Kleid
tritt hinaus und spür die Kälte
die sanft sich legt auf finst're Welten
und Himmeln verborgen bleibt
Waldschein
Auf moosbewachs'nen Hügeln scheint ein Licht
hell wie der Winter doch blass wie Morgenlicht
verstirbt bereits in gähnender Ewigkeit
und wirft sein Licht aufs Antlitz uns'rer Ahnen
Waldschein durchscheinend die ewige Nacht
sein Spross sei auf spähender Wacht
ein heller Schein der Leben durchdringt
eine Schar, die die Dunkelheit bezwingt
Auferstanden sei des Erben Geschenk
gequält sei des Sprosses Feind
in dunkler Leere sehen sie Leben
in dunklem Leben sehen sie Leere
Waldschein durchscheinend die ewige Nacht
sein Spross sei auf spähender Wacht
ein heller Schein der Leben durchdringt
eine Schar, die die Dunkelheit bezwingt
Nie ward der Wald erhört und gefühlt und doch getötet
doch Wolken zeigen mehr als des Nachts schwarzes Raunen
Gedanken zeigen mehr als des Tages grünes Rauschen
auf silbernem Adler werd' ich Reiten um frei zu sein
Nie sah man das Glück quellen aus des Adlers Schwingen
Nie sah man den Schmerz quellen aus den Wunden der Borke
auf silbernem Adler werd' ich reiten um frei zu sein
Schwingen des Waldes
Ein schneiden tötet die Erhabenheit
ein heller Mond wirft sein Licht hinab
zu hüllen die Welt in seltsame Dunkelheit
die träumen lässt von Welten fernab
Doch ob des Blattwerks singt die Freiheit ein einsames Lied
an jenem Ort an dem es keine Mauern gibt
Frieden werden wir hier niemals finden
Geister heulen in dunkle Weiten, die verblassen
Lebenswille wird uns nicht mehr binden
wir sind bereit diese Welt zu verlassen!
Doch ob des Blattwerks sing die Freiheit ein einsames Lied
An jenem Ort, an dem es keine Mauern gibt
Auf den Schwingen des Waldes öffne ich die Augen
Grüne Ebenen erstrecken sich weit
in hellem Licht erstarkt ein alter Glaube
Denn nur Treue überdauert die Zeit
Agonie eines Volkes
Graukalt blitzt der Stahl
im Morgenlicht schlafend
kühler Nebel schluckt das Land
Windstill schwillt die Luft
Doch Sturm bricht los
durch des Raben Flügelschlag
schlägt sich nieder
rast und tobt
Trümmer die sich nie erheben werden
Scherben die nie zu Spiegeln werden
Agonie eines Volkes
Begräbnis einer Ära
gar nostalgisch der Blick zurück
auf zerstörte Heimat
Und Sturm bricht los
durch der Alten Totengesang
schlägt sich nieder
rast und tobt
Sehnsucht nach Erlösung
auf vagen Schalen der Zeit
leere Blicke
Ohnmacht
Die Ewige Eiche
Ein Wimmern tönt vom Fuße des Berges
Gestalten marschieren drohend voran
Wolken; finster, mahnend, aus Asche
Fordern Tribut als der Krieg nie begann
Doch die ewige Eiche gefror zu Eis
und der ewigen Eiche Stamm erstarrte zu Eis
Aschefall auf kahlen Häuptern
lastet auf den blinden Figuren
reißt sie zu Boden
verzehrt ihre Körper
Doch die ewige Eiche gefror zu Eis
und der ewigen Eiche Stamm erstarrte zu Eis
Naturkräfte bäumen sich gegen den Gott
der selbst sich erhob aus niederem Leben
der tötete Reines durch blindes Streben
Vor den Toren des Weißen Wolfs
An den Fronten brüllt man:
auf in die Schlacht!
verspricht es den Tod
er sei uns erbracht!
Kein Frieden auf blutigem Schlachtenfeld
Niemals Frieden auf ewigem Geistesfeld
es stürzt ein Haufen auf schwarze Erde
nie ward sie befleckt doch nun sei es ihr Blut
welches sie beflügelt zu sehen die Nacht
deren Teppich ihren Geist vernebelt
An den Fronten brüllt man:
Wir sterben für den Sieg!
verspricht es Walhall
so sei unser Leben versiegt
Lang erwartet ward der Sieg uns'res Volkes
prophezeit von höchsten Schatten
die in verschwommenem Licht weilen
ein Funke entspringt und sieht Leben im Sterben
ein Licht entsteht und erhellt Bestien im Sterben
es sei vollbracht wenn das letzte Blut vergossen
An den Fronten herrscht Stille...
Kurnous' Geist
Tief im innern der nordischen Wälder
wo kein Lichtstrahl den Boden berührt
singen der Wälder gestalten
ein Lied über Jenen der sie führt
Hoch sitzend auf seinem Throne
herrscht und wacht er über sein Reich
nur am Leben um es zu schützen
tausende von Jahren
Er führt sie gegen Cyanathairs Horden
in den endlosen Krieg
Geister des Waldes kämpfen
an seiner Seit' für den Sieg
Hoch sitzend auf seinem Throne
späht und wacht er über den Wald
nur am Leben um ihn zu schützen
tausende von Jahren
Sie singen und tanzen um die Lichtung der Könige
ihn zu ehren und zu erwecken
auf dass er sie beschütze
vor brodelndem Hass der Weltenwandler
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