Selbsttötung : Daseinsschmerz

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1. EINSAMKEIT

(Instrumental)


2. DASEINSSCHMERZ

Den Schmerz fühlen
Das Leid erdulden
Die Schmach erkennen
Den Daseinsschmerz ertragen

Hass auf alles Leben
Auf die kranke Menschheit
Verachtung für die Werte
Für all die Gebote

Blanker Hohn
Erstickt im Dunst eurer Lügen
Die Menschheit
Ich wünsche euch allen den Tod!
Daseinsschmerz

Verachtung
Für eure Existenz
Unter euch
Es ekelt mich an

Diese Welt dem Tode nah
Vergiftet vom Leben
Der Mensch, die größte Pein
Hirnloses Leben

Die Wände rücken näher
Der Verstand ist eingeengt

Die Sinne
sie werden wirr
Dieses Dasein
Es schmerzt
Es schmerz
Ewig Leid

Diese übermenschliche Sehnsucht
Nach dem Tod

Ich starre
Ich erblicke
Ich erwarte
Ich ersehne meinen Tod


3. LEERE

Das alte Grab
Der tote Baum
Der kalte Regen
Ewige Leere

Einsamkeit und Hass
Tief in mir

In tiefer Nacht
In des Mondes Schein
Mit Abscheu begraben
Hoffnungstod

Nie einen Sinn besessen
Dies Leben Wollte ich nicht

Der Weg gezwungen zu beschreiten
Ewig Leid und Qual zu erfahren
Ruhelos wartend an dem Platz
Wo ich einst den Kadaver meiner Hoffnung vergrub

Das Licht erlischt
Ich gebe mich hin
Der ewigen Leere
Leere

Für immer verdammt
Allein und vergessen
Dieses sinnlose Dasein
Hier im kalten Wald

Sterben
Mein sehnlichster Wunsch


4. ÜBER PFADE DES GEBRECHENS

Trübe Augen
Ein leerer Blick
Schmerz und Fäulnis
Erobern mich

Woge auf Woge
Schmerz folgt auf Schmerz
Das Gebrechen
Ist unheilbar

Überdrüssig diesem Dasein
All die Werte verschwimmen
Einzig was übrigbleibt
Ist die Sehnsucht nach dem Tod

Unaufhörliches Wandeln
Über Pfade des Gebrechens

Von Wunden und Schnitten
Übersätes Fleisch
Ein eiserner Wille
Das Leben zu beenden
Dieses Leben
Das ich nie gewollt
Ein Ende zu setzen
Einzig allein ist der Tod mein Ziel

Und einsam stehst du in der Kälte des Lebens
Das Fleisch nicht gehorsam
Unbeholfene Existenz
Daseinsschmerz

Ein Verrinnen des Flusses
Hoffnung auf den letzten Schlag
Grausam erhebt sich die Brust ein weiteres mal
Und weiteres Leiden folgt


5. HERBSTREGEN

(Instumental)


6. IM WAHN...

Am Abgrund , hier im schwarzen Licht
Von Entschlossenheit durchströmt
Vorwärts zu wandeln in den Wahn

Das alte Leben, voller Leid und Qual
Zurück zu lassen in dem Elend

Alles Erdenklichen, all die Pracht
Steht mit nun offen
Fernab von diesem Sein

Im Wahn…
Eine Wahl zu haben, die noch nie jemand hatte
Eine Entscheidung zu fällen, die allen längst genommen war

Im Wahn…
Erblicken zu können, was keiner für möglich hält
Verstehen zu können, wozu niemand je fähig ist

Im Wahn werde ich mächtig
Im Wahn bin ich nicht Mensch

Am Abgrund , hier im schwarzen Licht
Von Entschlossenheit durchströmt
Im Wahn


7. EWIGES WINTERGRAB

In eisigem Wind
Unter starren Ästen
Enden die Spuren im Schnee

Meine eigne Hand
Mein eigener Wille
Beendet das irdische Dasein

Mein Leichnam liegt auf dem eisig Boden
Darunter die Welt in Schlaf gefallen
Schnee bedeckt mein lebloses Fleisch
Umschlossen von des Winters Hauch

In der eisigen Stille finde ich meine Ruhe
Der ewige Schlaf empfängt mich
Die Welt des Leidens zurück gelassen
Ich bin nicht länger ein Teil von ihr

Ich bin gestorben an den Schmerzen
Die diese Welt verbreitet
Ich bin nun endlich erlöst
Von der Qual des Lebens


8. ZERFALL

(Instrumental)


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