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Armorika (Intro) Als das Schicksal der Winde mich zum ersten Mal nach Armorika wehte, war ich noch ein Kind... Gebannt in die Brandung spähend stand ich an den Klippen, lauschte ahnungsvoll ins Farbenmeer der Fluten bei Sonnenuntergang. Im Abenddunst über die Dünen durch die Gräser eilend, den Raben folgend, atmete ich kühle salzige Winde. Über Felsen kletternd, durch Wälder wandelnd, an Flüssen spielend, erlebte ich die Sommer meiner Kindheit in dem Land am Meer. Legenden und Mythen umranken dort uralte efeubewachsene Steine -Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Und doch scheint alles noch heute so lebendig, jede Sage so wahrhaftig, wenn das Meer sein Lied rauscht in dem Land Armorika... Legenden Zwischen Dolmen kreischen Raben in den Dünen, mythengleich... Windessang geht durch die Gräser, Farbenspiel am Himmel, bleich... Farnumwachsen wild verborgen ruhn Legenden, unbekannt, von den Dingen ferner Tage aus dem alten Keltenland... In Ruinen singen Tauben, weinumwuchert im Verfall ragen sie in Mondesnächte, laden Nachtgetier zum Ball... Waldumrandet still behütet ruhn Legenden, unbekannt, von den Wesen ferner Tage aus dem alten Meeresland... Ein fahnenloses Schiff im Nebel Fern von hier trieb ein Schiff durch den Sturm, unerkannt. Nebel rankte um ein Riff, niemand wusste, niemand fand, niemand fand... An dem Strand stand ein Kind lauschte sacht in den Wind: Alles still, nur Wellenklang, fern, weit fern, ein Nebelhorn, ein Nebelhorn... Und das Schiff trieb umher ,ziellos gar, im wilden Meer und es barst an dem Riff, alles starb, unerkannt, nebelgleich... Sturmeswogen (instrumental) Ein endlos weißer Strand Ein endlos weißer Strand in blauem Wellenklang bis fern am Horizont... ein menschenleerer Ort... Der Wind kämmt sanft die Dünen, so träum' ich in den Tag... Gezeiten wechseln stetig, doch die Zeiten steh'n. Ein Nirgendwo in Sand... die Mövenschwärme zieh'n. Ein sachter Flügelschlag trägt die Gedanken fort... Ein endlos weißer Strand bis hin zum Abendrot... die Zeit verweht im Wind... Erinnerung (ohne Worte) Abendwind Sachtleise Brandung, Abendwind weht, feurig der Tag nun vergeht... Funkeln im Meer erfüllt mich so sehr... Ich atme Leben und leise der Abendwind weht... Leuten die Himmel... Vögel im Wind... werde ich leis' wieder Kind... Salz in den Winden, nur mein Augenblick... Fühl ich und möchte nie wieder zurück... Sachtleise Brandung, bald ist schon Nacht, Abendwind streichelt mich sacht... Strahlen schon Sterne in meiner Weite... atemlos sehn' ich nur in den Augenblick... Abschied Hände zerrten, rissen, zwangen mich zurück...woher ich kam. Bebend brach ich in mir ein... Nur ein Traum, Armorika? Nicht mehr singen in den Winden! Nicht mehr stürmen mit der Flut! Blieb zurück ein Land der Schönheit... bracht die Zeit herein, so fern... Lass mich in die Ferne singen! Abschied dir, Armorika! Das Land am Meer in meinem Herzen... ...Ode an...Armorika... lyrics added by heresiark - Modify this lyrics
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