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Disc One 1. Intro 2. Wieder Da 3. Ihr Wolltet Spass 4. Das Labyrinth 5. Auferstehung 6. Meer 7. Lügner 8. Der Traum 9. Niemals Ohne Dich 10. Fatue 11. Die Balz 12. Komm Her 13. Die Drohne Disc Two 1. Der Wächter 2. Was Soll der Teufel im Paradies 3. Erdbeerrot 4. Bitte Bitte 5. Gnade 6. Dämmerung 7. Königreich 8. Nein Nein 9. Caupona 10. Ekstase 11. Gigolo 12. Götterfunken 13. Signum Ignitum Disc One 1. Intro [instrumental] 2. Wieder Da Fragt nicht Oh nein fragt nicht wo wir waren Wir waren müde Und wir haben geruht und das tat gut Für Euch Neues erschaffen Ganz wunderbar sogar Und jetzt sind wir wieder für Euch da Und nun, nun schließet die Augen Und lasset Euch fallen Und dann wird die Nacht mit uns für Euch unendlich sein Und jetzt tanzt TANZT Tanzt mit uns durch die Nacht Und jetzt tanzt bis der Morgen erwacht Ergebt Euch ja nun ergebt Euch unsrem Bann Unsrem Zauber und unsrem Charme Schließlich haben eure Schreie Der Begierde uns erweckt Und darum spielen wir für Euch auf zum Tanz Im vollen Glanz Und nun, nun schließet die Augen Und lasset Euch fallen Und dann wird die Nacht mit uns für Euch unendlich sein Und jetzt tanzt mit uns durch die Nacht Und jetzt tanzt lass die Leiber sich winden Und jetzt tanzt bis die Tanzwut erwacht 3. Ihr Wolltet Spass Ihr habt Euch selber eingeladen Nun sollt Ihr zahlen Euren Preis Und nach meinem Willen leben Bevor ich Euch willkommen heiß´ Egal ist wer, egal ist was Hinter Eurer Maske steckt Ihr sollt auf Eure Kosten kommen Denn ich hab was ausgeheckt Ob Schimpf, ob Schand mir einerlei So treib ich meine Narretei Ihr wolltet Spaß Den sollt Ihr haben Ihr kennt wohl nicht mehr meinen Namen Will mich an Eurem Anblick laben Bin Euch zu Diensten jederzeit Was Ihr Euch wünscht, das sollt Ihr haben Macht Euch gefasst, macht Euch bereit Ich würde niemals nimmer nicht Mich so gehen lassen Denn alles was man Anstandt nennt habt Ihr zu Haus gelassen Der Edelmann die Gattin küsst Und niemals seinen Narren vermisst Ach wenn er wüsst´, ach wenn er wüsst´ Wer unter ihrem Rocke sitzt 4. Das Labyrinth Am Eingang steh'n wir - angekommen Dieses soll Dein Anfang sein Auserwählt und auserkoren Hineingeborn lass ich Dich jetzt allein Nun versuchst Du Deinen Weg zu erkennen Zwischen zahllosen Röhren, Schächten und Gängen Irrst Du umher, dann siehst Du das Licht So sehr Du auch rennst, Du erreichst es nicht Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein Nur wer das Ziel kennt, erahnt einen Weg Und der es erfand, hält Dein Schicksal in der Hand Doch sollte es sich selbst erfinden, ständig wachsen, vorwärts winden Muß es unendlich sein und Du für Deine Ewigkeit allein Irgendwer hat am Rad der Zeit gedreht Und wie Du Dich auch hetzt, Du bist immer zu spät Die Sinne geschärft und von Verzweiflung geplagt Ein Verwirrspiel der Sinne, hast Dich selbst gejagt Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein Im Labyrinth der Sinne - In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein Im Labyrinth der Sinne - Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein 5. Auferstehung Knochenverrenkung Gliederverrenkung Blutverrenkung Haut erhebt sich Mark vereint sich Blut erhebt sich Fleisch erhebt sich Dir an Knochen Fleisch ist vergangen Fleisch erhebt sich Was dir gebrochen Was dir verletzt An deinem Leib Knochen mit Mark Eiriz sazun idisi Sazun hera duoder Suma hapt haptidun Suma heri lezidun Suma clubodun Umbi cuoniowidi Insprinc haptbandun Invar vigandun (althochdeutsch: 1. Merseburger Zauberspruch Einst setzten sich weise Frauen hier und dort Eine legte Fesseln an, die andre löste sie wieder Die dritte hemmte das feindliche Heer: Löst euch aus den Fesseln, entflieht den Feinden) 6. Meer Wir wurden geblendet Von magischen Lichtern Den goldenen Kronen Der Wellen geweiht Wir stürzten uns lachend Ins eigene Verderben Vom Leben berauscht Und zur Abfahrt bereit Riechst Du die See Spürst Du den Wind Fühlst Du Dein Herz Das zu tanzen beginnt Wir sind wie im Fieber Auf schaurigen Riffen In eisigen Wogen Sirenen verfallen Passieren die Wracks Von den anderen Schiffen Und hören dort tausend Posaunen erschallen Riechst Du die See Spürst Du den Wind Fühlst Du Dein Herz Das zu tanzen beginnt Wir sind wie das Meer Wie die schäumende Gischt Die den Sand überspült Und die Spuren verwischt Wir sind wie der Sturm Wie die Schreie im Wind Wie das Herz eines Narren Das zu tanzen beginnt 7. Lügner Du hast Dich getarnt und Du hast Dich verkleidet In ein Gewand, das ein jeder Dir neidet Du hast Dich geschminkt und so lange verwandelt Dass niemand mehr weiss, um wen es sich handelt (Lügner) Du erschaffst eine Welt, in der Du gefällst Du hast Dich geschmückt und hast sie alle entzückt Dein Schauspiel beginnt und niemand entrinnt Doch hör' meine Warnung, ich kenn' Deine Tarnung Die Seele getauscht für ein Herz aus Stein Ziehst Du alle mit in den Abgrund hinein Lügner - verdammt sollst Du sein Lügner - und nun bist Du allein Du wirst wieder heucheln und alle betrügen Vertrauen missbrauchen mit maßlosen Lügen Unter der Maske, so unendlich hart Sollst Du zerfallen, ach was bist Du zart Die Seele getauscht für ein Herz aus Stein Ziehst Du alle mit in den Abgrund hinein Lügner - verdammt sollst Du sein Lügner - und nun bist Du allein 8. Der Traum Ich träumte ich erwachte in einer ganz verkehrten Welt Als plötzlich ich mich sah durch die Augen eines Engels Ausgerechnet jenes Engels, den zu verführen ich im Begriff war Bis ich dann bis ich dann mich sah Ein Trugbild war mein Antlitz, dass ich mit fremden Augen sah Der schöne Schein der mich umgab war auf einmal nicht mehr da All die herrlichen Gebärden, um mein Ansehen zu erhöhen Doch mein Wesen war durchschaut das ist, was andere Augen sehen Nun hatte ich genug erfahren, um eines zu verstehen Jede Wahrheit hat ihr Spiegelbild und kann sich selbst nicht sehen Doch allen Leuten recht getan ist eine Kunst, die niemand kann Ich kehre zu mir selbst zurück und kann nun wieder sehen Wie in meiner eigenen Wirklichkeit die Dinge um mich stehen Was macht es schon, wenn man einem Engel nicht gefällt Es gibt ja noch genügend andere Engel auf der Welt In meinen Träumen kann ich die Wahrheit sehen In meinen Träumen kann ich nicht vor mir entfliehen In meinen Träumen halt ich dem Spiegelbild nicht stand In meinen Träumen da werd ich viel zu schnell erkannt 9. Niemals Ohne Dich Ich höre Dein Lachen - da bleibe ich steh'n Ich fühl' Deinen Atem - doch ich kann niemanden seh'n Ich spüre Deine Hand - aber ich bin allein Ich rieche Deinen Duft - und auch das kann nicht sein Ganz deutlich vor mir - seh' ich Dein Gesicht Ich will Dich umarmen - doch ich greife ins Nichts Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich Ich hör' Deine Stimme - ihren Widerhall Ich kann sie nicht orten - sie ist überall Ich hab' eine Blume für Dich gepflückt Ich weiß nicht, ob Du sie siehst, vielleicht sogar riechst Ich fall' auf die Knie - ich bin so allein Ich fang an zu weinen - so kalt ist der Stein Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich Ich hör Dein Lachen Ich spür Deine Haut Ich renne in die Nacht Ich schrei' nach Dir Verlier' den Verstand Wie ein tollwütiges Tier Niemals ohne Dich Niemals ohne Dich - wollt' ich sein Niemals ohne Dich 10. Fatue de vagorum ordine dico vobis iura fatue fatue quid prodest tibi laborare [hildegard von bingen - ordo virtutum] 11. Die Balz [instrumental] 12. Komm Her Komm her in meinen Bannkreis - Komm her, laß mich nicht warten, Ein jeder ist nicht wie du denkst Verdorben und mißraten. Komm her in meinen Bannkreis - Wir tanzen wie besessen, Wir trinken die Versuchung Und werden uns vergessen. Komm her in meinen Bannkreis - Wir stehen niemals still. Tod der Vergänglichkeit, Die alles von uns will. Komm her in meinen Bannkreis - wir haben keine Zeit: Unsre Uhr die schlägt Den Rhythmus der uns treibt. Komm her in meinen Bannkreis, Komm her in meinen Bannkreis, Komm her! Komm her in meinen Bannkreis - Komm her, laß mich nicht warten, Ein jeder ist nicht wie du denkst Verdorben und mißraten. Komm her in meinen Bannkreis - Der Tanz wird dich befrei'n, Der Regen wäscht uns ab, und spühlt den Körper rein. Komm her in meinen Bannkreis - Verflucht sei Gottes Segen. Wir tanzen uns die Füße wund Im Donner, Blitz und Regen. Komm her in meinen Bannkreis - Wir tanzen wie Besessen, Wir trinken die Versuchung Und werden uns vergessen. Komm her in meinen Bannkreis Komm her in meinen Bannkreis Komm her bevor die Zeit sich dreht, Komm her! Komm her du wirst zurückbewegt, Komm her! Am Anfang war das Nichts. Vorm großen Feuerschwall Ein schwarzer Rauch die Sonne nimmt, Ein Sog zieht dich ins All. Komm her in meinen Bannkreis, Komm her! Komm her in meinen Bannkreis, Komm her! Komm her in meinen Bannkreis, Komm her in meinen Bannkreis, Komm her! Sieben mal erschallt die Posaune für euch, Wenn der Donner spricht und das Siegel bricht. Es kommt Hagel und Blut, es kommt Feuer und Sturm, Es rast wie ein Berg mit Flammen ins Meer. Es stürzt ein Stern vom Himmel der brennt, Färbt sich Sonne und Mond, wird es dunkelste Nacht. Aus dem Brunnen steigt auf schwarzer Rauch und Getier, Wenn das Siegel bricht und der Donner spricht. Schwarzer Rauch...! Schwarzer Rauch...! 13. Die Drohne Schwerelos schwebt meine Seele, In Metall liegt starr mein Haupt. Ohne Körper regungslos Wart ich auf die neue Haut. Ich sehe Dich in Rasterzügen, Gleite stumm an Dir herab. Ich rieche Dich, kann Dich nicht fühlen, Nimm mich hoch, staub mich ab. Ich will nicht viel! Nur Deinen Körper Schlacht ich aus. Ein altes Wrack Braucht eine reine neue Seele! Gib mir von Dir ein wenig ab. Wenn meine Blicke Furchen ziehn Auf Deinem Körper wirst Du glühn. Ich will auf Deiner Seite liegen, Will dich die ganze Nacht regiern. Aus andern Welten andern Zeiten Bin ich hier um Dich zu hol'n Erst wenn wir eins sind Fliehen wir in eine neue Dimension. Dich durchzucken meine Kräfte, Hüll'n Dich in ein Schweigen ein. Ohne einmal aufzuschrein, Rückst Du stumm zu mir heran. Vom Schweiß getränkt drückt sich Dein Körper Durch den Stoff, ich schau Dich an. Du nimmst mich hoch, spürst, dass ich lebe Leitest unsre Paarung ein. Aus andern Welten andern Zeiten Bin ich hier um Dich zu hol'n Erst wenn wir eins sind Fliehen wir in eine neue Dimension. Implantierte geile Träume Diebesgut aus Menschenhand Deformierten für uns beide Einen Leib in Gold gestanzt. Ich schleuse mich in Deine Sinne Hauch Dich an - feucht und warm Wir geh'n auf eine lange Reise Mein Besuch war lang geplant Disc Two 1. Der Wächter Der Wächter Der Wächter Bin nur der Pächter Deines edlen Leibes Niemand kommt an mir vorbei Bin kein Verächter des ach so holden Weibes Mach den Weg niemals frei Bin als Wächter immer auf dem Posten Stehe hier vor Deiner Tür Schau als Verfechter gen Westen und gen Osten Wenn Du rufst bin ich bei Dir Ich bin Dein Wächter und wache über Dich Bin ein Gerechter, kein schlechter sicherlich Ich bin Dein Wächter und halte eisern Wacht Bis das Gelächter verstummt ist in der Nacht Ich geb acht! Ich geb acht! Und ein echter Hüter folgt der Garde Ist auf der Hut und stets bleibt er wach Bin zwar kein Schächter doch die sechs Milliarden Menschen halte ich in Schach Zwei Geschlechter eines einz'gen Blutes - Mein Schatten folgt Dir überall Ein geschwächter Wille voll des Mutes Wie der eigne Widerhall Ich bin Dein Wächter und wache über Dich Bin ein Gerechter, kein schlechter sicherlich Ich bin Dein Wächter und halte eisern Wacht Bis das Gelächter verstummt ist in der Nacht Ich geb acht! Ich geb acht! 2. Was Soll der Teufel im Paradies? Wir hatten Treue uns geschworen- die Unendlichkeit geboren Die Ewigkeit erlebt, sind durch den Himmel geschwebt Doch aus uns sollte wohl nichts werden Du im Himmel- ich auf Erden Voller Lust an Deinen Gaben Wollt ich haben- wollt mich laben Doch der Preis für mein Vergehen- und das sollte ich bald sehen Du bestraftest meinen Frevel mit Asche, Staub und Schwefel Du hast mich verdammt und für immer verbannt Als wir nicht mehr was wir waren, ließt Du mich zur Hölle fahren Hast mich aus deinem Reich verbannt und malst mich dennoch an die Wand Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verließ Unsere Welt war nun entzweit Und ich war noch nicht bereit Zerbrochen der Bund zerrissen das Band Zerschnitten von den Scherben in meiner Hand Einst die Ewigkeit geschworen Doch für immer uns verloren Können wir niemals mehr zusammen Und trotzdem nicht allein, allein ohne den anderen von uns beiden sein Egal wie ich mich winde - egal wie ich mich quäle Jeder von uns beiden will doch nur des anderen Seele Hast mich aus deinem Reich verbannt und malst mich dennoch an die Wand Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verließ Wir hatten Treue uns geschworen- die Unendlichkeit geboren Die Ewigkeit erlebt, sind durch den Himmel geschwebt Doch aus uns sollte wohl nichts werden Du im Himmel- ich auf Erden Voller Lust an Deinen Gaben Wollt ich haben- wollt mich laben Doch was soll der Teufel im Paradies Es gibt keinen Himmel Jedes Herz ein Verlies 3. Erdbeerrot Über meinem Fenster wohnt der Mond Der wie ein König hoch am Himmel thront Er streift mich sacht, wie ein sanftes Tier Und ich schlaf heute Nacht allein mit mir Der Himmel flammt so rot im Abendlicht Schatten gleiten über mein Gesicht Ich trag in meinem Kopf ein Bild von Dir Und ich schlaf heute Nacht allein mit mir Du bist wie ein vergangenes Gedicht Das mit leisen Worten zu mir spricht Die Nacht sie fährt dahin und ich bleib hier Und ich schlaf heute Nacht allein mit mir So rot, so rot, so erdbeerrot In mir ein wildes Feuer loht Ach süßer Schlaf, komm über mich Und leg Dich sanft auf mein Gesicht 4. Bitte Bitte Ich habe ein Geschenk für Dich Ich liebe Dich Ich schenk Dir mich Frag mich nicht Du weißt warum Ab heut bin ich Dein Eigentum Du tust mir weh Was will ich mehr Ich bin Dein Diener, Du der Herr Ab heut gehör ich Dir allein Bitte laß mich - ho Bitte bitte laß mich - ho Bitte bitte laß mich -ho Laß mich Dein Sklave sein Was immer Du befiehlst ich tu's Ich küß die Spitze deines Schuhs Und wenn Du mir die Knute gibst Weiß ich, dass auch Du mich liebst Ich bin nicht mehr zu retten Peitsch mich aus Leg mich in Ketten Ab heut gehör ich Dir allein Bitte bitte laß mich - ho Bitte bitte laß mich - ho Bitte laß mich - ho Bitte bitte laß mich - ho Bitte laß mich Bitte bitte laß mich - hoho Bitte bitte laß mich - ho Laß mich Dein Sklave sein Was Du willst Bitte laß mich - ho Wann Du willst Bitte bitte laß mich - ho Wo Du willst Bitte bitte bitte laß mich Wie Du willst Laß mich Dein Sklave sein ... 5. Gnade Geblendet wie noch nie im Leben Sanfte Anmut mich umgarnt Erwache ich in Deinen Weben Die Mutter hatte mich gewarnt Willenlos bin ich ergeben Deinen Regeln Deinem Spiel Hab von Anfang an verloren Auf dem Irrweg ohne Ziel Deine Wollust, wie ein Beben Mich verschlingt, wie ein Reptil Hilflos, fast wie neugeboren Auf dem Irrweg ohne Ziel Halt mich fest Lass mich los Gib mir den Schmerz, der uns beide trennt Und doch für immer vereint Gnade Und wieder wirkt Dein bittersüßes Gift in mir Wenn blind vor Gier ich den Verstand in Dir verlier Doch wenn ich aufwach´, bist Du längst schon nicht mehr hier 6. Dämmerung Die Dämmerung, sie bricht herein Als Dein Schatten mich berührt Doch ich will so schwach nicht sein, Dass Dein Atem mich verführt Dein Fluch darf keine Versuchung sein Du ziehst mich nicht in Deinen Bann hinein Ich werd' nicht mit den Wölfen heulen, Nein, ich werd' kein Niemand sein Ich tanze nicht an Deinen Ketten Und ich werd' Dein Knecht nicht sein Heuchelst Du, Du willst mich retten Schrei ich in die Nacht hinein Eiskalt ist die Trümmerwelt In der Du Dich gefangen hältst Erkennst Du weder Freund noch Feind Das Zwielicht hat sie längst vereint Ich tanze nicht an Deinen Ketten Und ich werd' Dein Knecht nicht sein Heuchelst Du, Du willst mich retten Schrei ich in die Nacht hinein 7. Königreich Mein Spiegel stirbt in dem verwunschnen Land Und stählern schaun mich meine Augen an Ich bin aus meinem Königreich verbannt Es liegt auf meinem Haupt ein schwerer Bann Fern von meinem Königreich Schau ich hin zum Horizont Fern von meinem Königreich Geisterhaft mein Wesen wohnt Fern von meinem Königreich Stumpfe Sensen mähen Steine Fern von meinem Königreich Rast mein Rufen und mein Weinen Goldäugig flattern Eulen um mein Haupt Ihr Flügelschlag ist der Legenden Ruf Die Stirn bedeckt mit blutigrotem Staub Den ich aus Gold und Schmerzen für euch schuf Am Abend wenn ich meine Runden ziehe Scheints als hört man grässliches Geschrei Wo Liebende in ihre Kammern fliehn Vergeht ihr Lieben, gehe ich vorbei Fern von meinem Königreich Geisterhaft mein Wesen wohnt Fern von meinem Königreich Stumpfe Sensen mähen Steine Fern von meinem Königreich Rast mein Rufen und mein Weinen Es zuckt in mir ein Leben schnell vergeht Es packt den Einsamen ein dunkles Graun Wenn sich mein Antlitz leis am Fenster regt Und meine Stimme raunt, schenk mir Vertraun Fern von meinem Königreich Geisterhaft mein Wesen wohnt Fern von meinem Königreich Stumpfe Sensen mähen Steine Fern von meinem Königreich Rast mein Rufen und mein Weinen 8. Nein Nein Nein Nein Es ist alles vorbei Nein Nein Diesmal gehst Du zu weit Nein Nein Das war einer zuviel Nein Nein Halt mich nicht auf Nein Nein Das ist mein und nicht Dein Nein Nein Gib das wieder zurück Nein Nein Du machst alles kaputt Nein Nein Jetzt hör auf zu schreien Nein Nein Du hast es wohl nötig Nein Nein Das halt ich nicht aus Nein Nein Du bringst mich ins Grab Nein Nein Das kann mein Leben nicht sein Lass uns streiten Lass uns verhöhnen Doch lass am Ende uns wieder versöhnen Lass uns kämpfen Lass uns schreien Doch lass am Ende uns wie verzeihen 9. Caupona Dum caupona verterem vino debachatus, secus templum Veneris eram hospitatus. Solus ibam, prospere vestibus ornatus, plenum ferens loculum ad sinistrum latus. Ecce, dixi, loculus extat nummis plenus, totum quippe tribuam tibi, sacra Venus. [Carmina Burana 76, 1/13] 10. Ekstase Die Glut in Deinen Augen lähmt mich Dein Feuer brennt in meinem Geist Nicht in meinen ärgsten Träumen wähnt ich Dass Leidenschaft mich einst zerreißt In meinem Schädel wüten Schmerzen Ein Toter der sich wieder rührt In meinem längst verglühten Herzen Hast neues Feuer Du geschürt Ekstase - Es ist die Leidenschaft die meine Leiden schafft. Ekstase - Dein Antlitz scheint so süß und zart Erstrahlt im goldnen Glanz vor mir Dein Wunsch Dein Wille - mir Diktat Vollkommen ist nun meine Gier Mich fesseln weder Ring noch Ketten Verfallen bin ich bis zum Wahn Knie nieder, sollst mich retten Mit Deinem Feuer Deinem Bann Ekstase - Es ist die Leidenschaft die meine Leiden schafft Ekstase - 11. Gigolo Sein Leben ist bestimmt Vom Glanz der Frauenwelt Vom schönen Schein und Sein Vom Spiel und großen Geld Er ist so sonderbar So geheimnisvoll Er redet nie zuviel Und weiß immer was er will Er ist ein Gigolo Ein Mann von Welt Es ist sein Lebensziel Der den Frauen gefällt Ein Gigolo Ein Mann von Welt Die ganz besondere Art Die den Frauen gefällt. Er will alles oder nichts Wenn er sich ergibt Dass sie in vollen Zügen Seinem Charme erliegt Er geht nie zu weit Wenn sie ihm verfällt Die ganz besonderer Art, Die den Frauen gefällt Er ist ein Gigolo Ein Mann von Welt Es ist sein Lebensziel Der den Frauen gefällt Ein Gigolo Ein Mann von Welt Die ganz besondere Art Die den Frauen gefällt. 12. Götterfunken Ich bin ein Teil von jener Kraft, Die Böses will und Gutes schafft. Ich bin der Geist der stets verneint, Der Böses will und Gutes meint. Und das mit Recht, denn alles was entsteht Ist wert, dass es zugrunde geht Denn besser wär's, dass nichts entstünde, So ist denn alles was Ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element. Ich bin einTeil von jener Kraft, Die Böses will und Gutes schafft. Ich bin der Geist der stets verneint, Der Böses will und Gutes meint. Bescheidne Wahrheit sprech ich Euch, Wenn sich der Mensch in seiner Narrenwelt Gewöhnlich für ein ganzes hält. Ich bin ein Teil des Teils,der anfangs alles war, Ein Teil der Finsternis, Die sich das Licht gebar Ich bin einTeil von jener Kraft, Die Böses will und Gutes schafft. Ich bin der Geist der stets verneint, Der Böses will und Gutes meint. Ich will mich hier zu Deinem Dienst verbinden, Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruh'n. Wenn wir uns auf der andern Seite wiederfinden, Sollt Du für mich das gleich tun. 13. Signum Ignitum [instrumental] lyrics added by Asator - Modify this lyrics
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