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1_Einführung - Winterwind Winterwind – Oh mächtiger Vater des Eises Dein Atem erfriert des fahlen Kriegers Tanz Nachtens Geburt am Schrein der Wölfe Ein Hauch immerwährenden Glanzes erwacht 2. Kapitel I - Vom Blut im Eiseswind Schnee der Heimstätte Kühle – im Schlafe der Atem gefriert Kälte – die Heimat in weißem Kleid Der Wanderung von Sonne hinter Bergen Folgt mein Blick durch fahle Mienen hier im Dorf Die Heimstätte – karg, gebrochen durch klirrende Kälte Frost hat die Schwachen mit sich genommen Schenkt Leben einzig dem Tod Mantel des Schreckens in weißer Farbe Der Bote des Neubeginns – kalt und gnadenlos Auferstehung aus Furchen tiefster Qual Der Schnee bedeckt die Schmach durch seinen Willen So erfriert sie unter seiner Decke Kahle Bäume verweilen am Waldesrand Bewachen zornige Geister müde Träume Der Anbeginn strebenden Unheils steht bevor Der Schnee... er wird die Farbe ändern Die Stätte – klein und friedlich in wilder Natur Das Böse ist weit entfernt – doch nahe Kein Schutz – der Morgen geht im grauen Glanze unter Der Krieg wird sein Opfer fordern – durch Blut Krähen erheben sich von den Dächern – fliegen fort Ein Schatten wächst am Horizont Doch bin ich entfernt vom Schicksalswillen Hier am Waldesrand... Die Vision nimmt sein Ende Ich erwache – liegend am Stamme eines toten Baumes Blass wie der eisige Schnee ist mein Antlitz Höre ich in der Ferne Schwerter klirren Die Boten jenes Traumes zwingen mich zur Heimkehr So muss ich mein Schwert zum Kampfplatz bringen Mein müder Leib bricht im Eise zusammen Erneut umringt von des Schlafes’ Wächtern ...Erwacht vor den Toren meiner selbst Im Schnee der Heimstätte... 3. Tränen des Winters Qual (Kapitel II - Niedergang im Feuer) Die Sinne sind durch pechfarbenen Rauch getrübt Bin ich wieder dort wo ich begann Der Schnee – rot, die Hütten – niedergebrannt Blut und Asche – alles was mir blieb Doch sehe ich Spuren im Grund Fußstapfen im weichen Schnee Neben Leichnamen meiner Freunde am Boden Zerborstene Klingen im verbrannten Holz ...Überall Wehklang und Grabesgesang im Wind Schwöre ich bei den gefrorenen Leibern Rache Vergeltung für ihre Taten – ewige Sühne Der Hass sticht in mein Herz, verbrennt es Tränen erfrieren durch des Eises’ Kälte Überreste vergangener Jahre verbrannt Im Feuer entschweben ihre Seelen Gehen auf ihre letzte Reise Der Himmel färbt sich dunkel – schwarz vom Rauch Ein Sturm von starrer Kälte zieht auf ...So folge ich den Spuren im Schnee Mein Ohr vernimmt Rufe in weiter Ferne Ihr Tod ist mein Wille – mein Schwur Raben folgen meinen Schritten – meinem Pfad Erkenne ich ihre Schatten des Nachts ...Und die Jagd beginnt! 4. Des Blutes Wille (Kapitel III - Sühne durch totes Fleisch) Die Jagd ist beendet Die Rittes des Kreuzes hab’ ich gefunden Ihr Lager – hier, tief im Walde Der Schrecken wird bald beginnen Mein Angriff muss warten bis der Mond den Boden erhellt Geschwind nähere ich mich im Schatten der Bäume Ihr Feuer kann meinen Leib nicht erspähen Nun verlässt mein Schwert die kalte Scheide Zu schnell sind meine Stiche Das scharfe Eisen fährt durch ihr warmes Fleisch Trennt ab was einst eins gewesen ist Blut ertränkt den kühlen Grund Mehr und mehr Körper fallen zu meinen Füßen Ich steche auf sie ein – immer und immer wieder Der Blutrausch erfüllt meinen Schwur Ich sehe in ihre Augen von Furcht erfüllt Die Sterne als Boten des Todes erstrahlen in wahrer Pracht Das Ende jener feigen Götzen ihres Sinnbilds in tiefster Nacht Ihre offenen Leiber spenden mir Wärme im kalten Wind Keine Gnade werde ich walten lassen Erneut schicke ich ihre Seelen zum heiligen Himmel Kein Gott der sie beschützt – harte Sühne für ihre Taten Ich kann die Schlacht nicht beenden Ein jeder hier muss fallen – Schreie voll Schmerz und Qual Es ist mein Wille, der Wille meines Blutes Der Eid den ich meinen Brüdern gab Der wenige Schnee ist rot gefärbt Ihre Glieder im ganzen Wald verteilt Das hausende Wild frisst ihre Reste Niemand hat meinen Grimm überlebt Befriedigt bin ich durch ihr vergossenes Blut Und so werde ich meinen Weg fortsetzen Auf der Suche nach einem neuen Sinn Breche ich im Mantel der Dunkelheit auf... 5. Visionen (Kapitel IV - Unheilvolle Stimmen) Stille – Nacht im klaren Mondesschein Schlaf – Tor zum Glanze neuer Kraft Der kalte Schnee über meine Ruhe wacht... Entstehen dunkle Bilder im Kopf bei Nacht... Blut, Chaos, Schatten – Rahmen des Todes Die Glut des Verstandes zerfrisst mein Hirn Unbesonnen kämpfe ich... Ohne Sinn – Schlachtfeld der Trümmer Schmerz schreit die Seele im Trauma Schattenbilder beherrschen die Sinne Die Wanderung im Geiste nimmt sein Opfer Wahrheit entrinnt aus den Worten – sät Missgunst Die Beschwörung unheilvollen Grauens beginnt Das Fleisch wird seines Herren frei Unterliegt ihm... Geplagt von Visionen der Vergangenheit Gegenwart – verschwommen in des Schreckens Trugbildern Zukunft – Sterne fliehen im Antlitz nächtlicher Kälte Zeitlos, kraftlos – Niedergang im toten Traum Ein Schimmer erscheint am Firmament Liegt am Rande alles Klaren Vereint durch die Stimmen in meinem Kopf Neigt sich jeglicher Sinn dem Ende Der Schatten wächst in meinem Geist Fluch – das Ende – der Anfang im Höllenreich Die Zeiten in sich wahre Vollkommenheit Wende – verdreht den Lauf meiner Sinne Visionen – verdrehen Bilder des Verrates! Visionen – Tod meines Lebens’ Sinn! Visionen – Zeit der Wende ist gekommen! Visionen... Krank im Geiste 6. Wolfskind (Kapitel V - Tod in meinen Adern) Einst geboren durch das Blut der Wölfe Durch ihren Hass habe ich die Kreuze getötet Der Wahn hat meinen Körper ergriffen Unfähig meinem Trieb zu widerstehen So laufe ich mordend durch den Schnee Und habe Tränen im Auge – die bitterkalte Nacht Wenige Sterne erhellen meinen Pfad Der Schrecken nimmt seinen Lauf Ich vernichte alles, ob Tier, ob Mensch Der Tod fließt in meinen Adern Ich bin die Ausgeburt des Untergangs Meines Verderbens… Der Schnee ist rot wie mein reines Blut Die Stimmen in meinem Kopf werden lauter, böser Ich bin kein Mensch, ich bin der Tod Ich bin die Angst, ich zerschlage die Hoffnung Jegliche Unschuld ist von mir gewichen Die Bestie reißt ihre Opfer, immer und immer wieder Meine Augen sind ihr Tod – kein Entkommen Die Schwachen fallen blutend auf den kalten Grund Bald habe ich mein Ziel erreicht Keine Kraft mehr, so bin auch ich zum Sterben verurteilt Die Kälte tötet jeden Teil von mir Nun bin ich schwach – darf nicht mehr leben So lege ich mich langsam nieder Und schließe meine Augenlider Nun endet mein Leben und ich werde eins mit der Natur Meinen Hass werden andere erben Ein neues WOLFSKIND wird geboren! 7. Wehklang (Abschluss - Vom weinenden Sturm...) Raben verweilen an meinem Grab Wölfe heulen und der Sturm zieht auf Mein Geist ist nun endlich befreit Entschwindet auf langer Reise Getragen auf den Flügeln des Sturmes Er weint ein letztes Mal das Lied vom Leid… lyrics added by Faceofcuir - Modify this lyrics
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