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1. Atem der Leere Gefangen in Räumen von kargem Licht Allein am Ende des kurzen Weges deiner selbst Voller Leid, voller Bitterkeit, Verlassen Eingehüllt im Schatten kranker Leidenschaft Die Flamme die einst brannte ist unlängst erloschen Ertränkt im eigenen Blute ohne Harmonie So sinkt der Dolch im Saft hernieder Ist verloren in Ewigkeit, kehrt nimmer Heim Die Leere zieht ihren Kreis nunmehr seit langer Zeit Verschlingt des Lebens Trost im garstigen Rachen Auf das des Geistes Einklang soll niemals erwachen Ein Schrei in Finsternis ohne Widerhall, ohne Sinn Kein Klagen, weder Jammern Ohnmächtig inmitten verhassten Geleits Durchdringt mit Schmerz das weiße Licht Des blassen Leibs blutleeres Gesicht Ein Gedicht auf die Brut des Untergangs Kühne Oden in den Hügeln des Fleisches Stöhnt vor Lust der kranke Leib Erstickt in verlorenen Farben verdorbener Kunst Endlose Pein, grenzenloser Schmerz Nur das Scheiden als Flucht aus dieser Welt Verderben, Hass, einher sind die höchsten Ränge Kein Leid muss mehr ertragen werden Scheide nun für immer aus diesem Lichte Und kehre ein in Dunkelheit! Dein Atem, kraftlos und leer - erschöpft Brich mit dieser Welt und kehre Heim! 2. Gott der Lämmer Seit Jahrhunderten führst du dein Gefolge ins Dunkel Lässt ihr Blut in deinem Namen fließen Hast dich der Herde ermächtigt, ohne Recht Entehrst ihre Seelen noch nach dem Tode Doch dein Tag wird kommen, das Gericht der Nacht Vernichtet wird deine Herde, ertränkt im eigenen Blut So wird auch die Klinge in deine Kehle schneiden Und tropfen (wird) dein himmlischer Segen im Regen hinab Führer der ewig Verdammten, Hirte des treulosen Gefolges, Geh' nieder im eigenen Paradies! Ist deine Herde flügelloser Diener erst eingepfercht Gilt ihnen die Gnade die du einst gabst Das Geschenk, das große Warten ist der Tod Und gehorsam werden sie dem Ruf des Schnitters folgen Führer der Schmach aus Äonen Hirte der Feigheit Niedertracht Der Tag rückt näher! Versprichst den Frieden ihren gequälten Seelen Schenkst ihnen eine Utopie des Nichts Führst sie immer tiefer ins Verderben ...und die Lämmer folgen blind Sieh' an, die Verbrechen in deinem Namen Auferstanden sind die Seelen der Gepeinigten Und sie werden dich von deinem Throne stoßen Gerichtet wirst du nun für deine Taten... Führer der gesichtslosen Horde, Hirte der Scharen feiger Mörder, Deine Zeit ist nun abgelaufen! Gelöscht wird dein Name aus den Annalen der Geschichte -FÜR ALLE ZEITEN!- Befreit werden die Würmer vom Parasit Christ Die Zeit wird neu beginnen, so enden die falschen Werte Ohne den feigen Götzen in deiner Gestalt 3. Der Plage Hetzgesang So jung und doch gezeichnet vom Trug des Irrwegs Narben auf blasser Haut von karger Spur Eine zynische Ironie des Schicksals Weg Ein trauriges Bildnis boshafter Natur Kein Mitgefühl zeigst' dem Gemeinen Ein Standbild ohne Schein noch Glanz Zerreißt die Haut in Zornes Wut Erbrichst den Wohlklang auf stiller Flur Erleidest noch immer den Argwohn Des dekadenten Abbilds dreister Illusion Führt dich einher mit der Versuchung Des Fleisches tiefster Niedertracht Die Plage wächst mit jedem Traum Übermächtig hausend im Stalle des Wurms Kriechend mit bloßem Wahn zur Macht Ihr Scheitern wird kommen in kalter Nacht Erfüllt von Schmach durch die eigene Form Die Seuche frisst das Aas wahrer Geborgenheit Ein Hetzgesang wird neue Tugend erwecken Und niederstrecken des Heuchlers Brut Nur ein zarter Hauch auf welkem Pergament Gewillt dem Untergang zu weichen Erst wenn deren Blut die alten Eiben tränkt Brennt die Flamme in der Schwärze des Herzens Wird der Drang in der Gewalt kalter Stimmen Ewig den Fluch der Plage brechen 4. Und dann kam der Nachtfrost Am Ende war nichts, nur grenzenlose Ferne Wie tausend Geister zog der Nebel über die Felder Und verschleierte die Berge der Toten unter seinem Dunst Mit einem zarten Hauch des neuen Strahlentags Hand in Hand, und doch ohne Kraft und Glanz Leere Blicke fingen des Himmels Pracht Kein Atem erfror mehr in der kalten Morgenluft Und doch lebte die Erde noch vom Gift Bleiche Leiber schmückten den Boden weiß wie Papier Kein Gejammer, die Schreie waren klanglos verhallt Des Lebens Macht, verspielt in einem Tag, einer Nacht Keine Wiederkehr, der Schicksalsfaden ward zerrissen, für immer Das Ende kam, es sollte lang' schon kommen Ein Feindbild was sich erdreist' die Krone selbst zu sein Der Puls jenes feigen Wandlers war längst versiegt Die Mutter vertilgte was sie einst falsch erschaffen hatte Schickte ihren erbosten Sohn um zu richten was lang schon gerichtet war Und dann kam der Nachtfrost mit Eiseskälte Und machte dem Anfang ein jähes Ende Nur ein Windhauch zerbrach die einst feine Struktur Verzauberte die leeren Fratzen mit feinem Schimmer Entledigte was mit Unrecht erworben wurde Unbarmherzig jagte er die Wärme fort vom Feld Überließ die Scharen seiner vereisten Hand Ein Fingerzeig fernab der Weiden vom Paradies Schnitt (scharf) die Sense durch das kalte Fleisch Ein schaler Anfang wider des Lebens fahlen Trotz Einher mit der Erschaffung neuen Heils Die Verdammten entflohen gar bös' im Zorneswillen Und so zog der Nachtfrost glorreich vom Felde 5. Als Rabenscharen flohen Dort wo du ein helles Licht erleuchten siehst Dort flieht der Glanz vergangener Tage Und ich stand weinend am Abgrund Als Rabenscharen flohen Ihr schwarzes Gefieder bot mir des Unheils Ankunft Jene kühnen Recken mit dem falschen Kreuz auf der Brust Das Gefolge entthronter Könige alter Zeiten Trägt den Fluch geistiger Irrfahrt für immer Finster waren die Blicke der schwarzen Wächter Jener Zeugen der Wälder in Freiheit Waten die Boten im Blut der Schlacht Ewig versklavt als Lichtbringer der Nacht So sah ich das Heer seinem Trieb erliegen, morden, plündern, schänden Gewiss war stets nur noch der Tod als Hoffnung Überall spürte ich Flammen, rot waren die Wurzeln der alten Eichen Der Mensch offenbarte sich in umbarmherziger Grausamkeit Die Rabenscharen waren unlängst entflohen Ihre Botschaft nunmehr war überbracht, ergriffen vom Schicksalsruf Niedergebrannt war alles was einst in Leben erstrahlte Im letzten Rauch nahmen sie an der Ahnen Tafel platz Die Lehre war nichts als Leere, fahl wie der Morgentau Schwäche durchzog meinen Leib, unfähig dem Feind zu gebieten Und doch mochte ich das Leid in den Augen meiner Vertrauten Jener Schattenfraß in meinem Geiste Das Licht ist nun erloschen, das Leben verronnen Und noch immer thront der falsche König Aber die Zeit wird aus dem Dunkel wiederkehren Und die alten Werte im neuen Glanz erstrahlen 6. Schlachtfeld Gepfählte Narren verdorren im Sonnenlicht In Trübsal schwelgen des Zornes Brüder Macht hat das Feld der Schlacht ergriffen Bleiben auf ewig die Narben im grünen Gefilde Die Scharen geblendeter Lämmer sind eingepfercht Sinnlos ist ihr Wandeln nunmehr geworden Ihre Leben sind wertlos und voller Leid Ewigkeit gilt nur denen die sehen können Unbeirrbar finden die Klingen ihren Weg Immer tiefer hinein ins faule Fleisch Rauben sie des Lebens warmen Klang Gottlos ist der Wille kalten Stahls Heil denen, die das Land von der Pest befreien Ungebrochen im fessellosen Glauben Nicht übermannt vom Gift der Plage Unbeugsam in Werten reinen Blutes, wahrer Macht Dunkle Kraft bäumt auf weiter Flur Ein Sinnbild des Schlachtens nimmt seinen Lauf Glanzlose Ästhetik im Rausch der Sinne Die Urkraft des Wandlers offenbart sich nun Schönheit entsteht durch destruktive Harmonie Im Einklang mit der Schöpfung des Gestirns Flieht die Krankheit durch des Heilers Hand Entlädt sich der Hass, gefangen aus Jahrhunderten Befreit vom Schmerz und geheilt vom Leid Sind Land und Volk noch lange nicht Zu tief sind die Wunden ins Fleisch gerissen Warten die Wölfe noch immer auf ihren Tag 7. Heil Nero! An deinem Grab nisten in schwarzer Pracht die Raben Als Boten der Dämonen wurden sie dargestellt Vom Feind den du niemals hast ausgerottet Und ließ er den alten Baum auf deiner letzten Stätte fällen Dem Märtyrertum bist du mit bloßem Blut begegnet Für Feuer gabst du ihnen Feuer zurück Vernichtet hast du ihre Seelen, empor zum Himmel Den Gottesdienern als Schande deines Reiches Zum Mörder haben sie dich ernannt In Furcht und stummer Feigheit angebracht Im Brand versuchten sie das Verdorbene zu ersticken Doch verbrannten ihre Leiber, zur Sühne ihrer selbst Und flüstert der Wind noch immer deinen Namen hoch über den Toren Ließen dich mit Tod, Hunger, Leid und Feuer allein Aber es wurde genug gelitten, die Strafe galt es zu richten Im Vollmond werden ihre Seelen verbannt bis in alle Ewigkeit So wacht der Herr auf den Zinnen des alten Gemäuers Die Klinge des Schicksals stets im Griff Mit dunklen Augen in jeder Gasse Der Jäger wartet und gibt nie auf Doch dein Haupt ist hoch erhoben Stehst du über der Zwietracht falscher Wahrheit Gabst denen Leid die dir Bitterkeit gaben Gebieter, hingerichtet hast du die Rechten Dafür mein Heil... Heil Nero! lyrics added by Faceofcuir - Modify this lyrics
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